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	<title>Kommentare zu: Per Petterson „Pferde stehlen“</title>
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	<description>Bücher, Bücher</description>
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		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/03/24/per-petterson-pferde-stehlen/comment-page-1/#comment-6500</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 15:21:41 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Uwe,

offenbar hattest du ja den richtigen Moment f&#252;r das buch abgepasst - manchmal kann/ muss man das.
So ist es eine Hymne geworden. 
Ja, er kann´s wohl.
Fast noch hypnotischer, wenn auch auf ganz andere Art, fand ich Otto de Kat´s Buch.
Zeit aufheben, inneres Flugerlebnis, von der Welt getrennt sein - was will man mehr? Und was kann ein Buch mehr erreichen?
Sind wir´s also (erstmal) zufrieden. 
Sicher habe ich auch &quot;Im Kielwasser&quot; im Auge, aber es gibt so viele B&#252;cher - und so viele gute! Und man braucht Geld sie zu kaufen und Zeit sie zu lesen - Banalit&#228;ten, aber die regieren die Welt.
Mal sehen, vielleicht demn&#228;chst. Ich besitze das Buch noch nicht.
Jedenfalls freut´s mich, dass Dir das Buch und die Einsch&#228;tzung derart zugesagt haben.
Ich wei&#223; nicht ob Du &quot;Sehnsucht nach Kapstadt&quot; besitzt, w&#228;re aber gespannt, ob die Einigkeit diesbez&#252;glich auch so gro&#223; w&#228;re.

Gr&#252;&#223;e,

Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Uwe,</p>
<p>offenbar hattest du ja den richtigen Moment f&#252;r das buch abgepasst &#8211; manchmal kann/ muss man das.<br />
So ist es eine Hymne geworden.<br />
Ja, er kann´s wohl.<br />
Fast noch hypnotischer, wenn auch auf ganz andere Art, fand ich Otto de Kat´s Buch.<br />
Zeit aufheben, inneres Flugerlebnis, von der Welt getrennt sein &#8211; was will man mehr? Und was kann ein Buch mehr erreichen?<br />
Sind wir´s also (erstmal) zufrieden.<br />
Sicher habe ich auch &#8220;Im Kielwasser&#8221; im Auge, aber es gibt so viele B&#252;cher &#8211; und so viele gute! Und man braucht Geld sie zu kaufen und Zeit sie zu lesen &#8211; Banalit&#228;ten, aber die regieren die Welt.<br />
Mal sehen, vielleicht demn&#228;chst. Ich besitze das Buch noch nicht.<br />
Jedenfalls freut´s mich, dass Dir das Buch und die Einsch&#228;tzung derart zugesagt haben.<br />
Ich wei&#223; nicht ob Du &#8220;Sehnsucht nach Kapstadt&#8221; besitzt, w&#228;re aber gespannt, ob die Einigkeit diesbez&#252;glich auch so gro&#223; w&#228;re.</p>
<p>Gr&#252;&#223;e,</p>
<p>Helmut</p>
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		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/03/24/per-petterson-pferde-stehlen/comment-page-1/#comment-6493</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 08:22:25 +0000</pubDate>
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		<description>lieber helmut!

ich kann dir in allem nur zustimmen!
welch herrliches buch! 
alles lob und alle bewunderung sind berechtigt!
ich hatte es mir lange aufgehoben, dieses buch, wollte es, wenn m&#246;glich, an einem st&#252;ck lesen. letztes wochenende war es dann soweit: an zwei aufeinanderfolgenden tagen habe ich es verschlungen, vollkommen verzaubert und f&#252;r einige stunden abgetaucht in eine erz&#228;hlerische fiktion, die meine lekt&#252;re zu einer erfahrung der hingabe machte. ich f&#252;hlte mich verf&#252;hrt und zugleich befreit von einer sprache, die gleichbleibend rhythmisch und einfach und klar von einer versunkenen welt erz&#228;hlt, von einem verlorenen gleichgewicht, einer fundamentalen entt&#228;uschung also, die unvermeidlich ein fr&#252;heres von einem sp&#228;teren leben trennt. selten war ich durch ein buch so von der mir gewohnten welt wie abgetrennt, verzaubert durch eine erz&#228;hlerische vision, der ich mich hingeben mu&#223;te. eine gro&#223;artige erfahrung, ein inneres flugerlebnis, bei dem auch das lebensgef&#252;hl der eigenen kindheit sekundenweise aufkeimte. gro&#223;e literatur, die das schafft: momente des einsseins beschw&#246;ren und selbst ihren unvemeidlichen verlust noch so sch&#246;n beschreiben, da&#223; sie den leser nicht verzweifeln lassen, sondern tr&#246;sten. dieser schriftsteller hebt die zeit auf, er geht in der kindheit ein und aus. beneidenswert, wenn er das auch noch in einer komplexen geschichte so gelassen und unpr&#228;tenti&#246;s erz&#228;hlen kann.

du fragst am ende, wer denn eigentlich die hauptperson des romans sei: der vater oder der sohn?
vielleicht beide zusammen, in der gelebten einheit jenes sommers im jahre 1948, die dann zerbricht und eine lebenslange wunde hinterl&#228;&#223;t. 

begeisterte gr&#252;&#223;e,
uwe.

p.s.: ich freue mich schon auf das lesen des neuen romans von petterson: im kielwasser. auch dar&#252;ber wirst du sicherlich hier berichten. ich bin schon jetzt gespannt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber helmut!</p>
<p>ich kann dir in allem nur zustimmen!<br />
welch herrliches buch!<br />
alles lob und alle bewunderung sind berechtigt!<br />
ich hatte es mir lange aufgehoben, dieses buch, wollte es, wenn m&#246;glich, an einem st&#252;ck lesen. letztes wochenende war es dann soweit: an zwei aufeinanderfolgenden tagen habe ich es verschlungen, vollkommen verzaubert und f&#252;r einige stunden abgetaucht in eine erz&#228;hlerische fiktion, die meine lekt&#252;re zu einer erfahrung der hingabe machte. ich f&#252;hlte mich verf&#252;hrt und zugleich befreit von einer sprache, die gleichbleibend rhythmisch und einfach und klar von einer versunkenen welt erz&#228;hlt, von einem verlorenen gleichgewicht, einer fundamentalen entt&#228;uschung also, die unvermeidlich ein fr&#252;heres von einem sp&#228;teren leben trennt. selten war ich durch ein buch so von der mir gewohnten welt wie abgetrennt, verzaubert durch eine erz&#228;hlerische vision, der ich mich hingeben mu&#223;te. eine gro&#223;artige erfahrung, ein inneres flugerlebnis, bei dem auch das lebensgef&#252;hl der eigenen kindheit sekundenweise aufkeimte. gro&#223;e literatur, die das schafft: momente des einsseins beschw&#246;ren und selbst ihren unvemeidlichen verlust noch so sch&#246;n beschreiben, da&#223; sie den leser nicht verzweifeln lassen, sondern tr&#246;sten. dieser schriftsteller hebt die zeit auf, er geht in der kindheit ein und aus. beneidenswert, wenn er das auch noch in einer komplexen geschichte so gelassen und unpr&#228;tenti&#246;s erz&#228;hlen kann.</p>
<p>du fragst am ende, wer denn eigentlich die hauptperson des romans sei: der vater oder der sohn?<br />
vielleicht beide zusammen, in der gelebten einheit jenes sommers im jahre 1948, die dann zerbricht und eine lebenslange wunde hinterl&#228;&#223;t. </p>
<p>begeisterte gr&#252;&#223;e,<br />
uwe.</p>
<p>p.s.: ich freue mich schon auf das lesen des neuen romans von petterson: im kielwasser. auch dar&#252;ber wirst du sicherlich hier berichten. ich bin schon jetzt gespannt.</p>
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