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	<title>Kommentare zu: Richard Yates  „Easter Parade“</title>
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	<description>Bücher, Bücher</description>
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		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/comment-page-1/#comment-6579</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2007 08:29:48 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Uwe,

zu Deinem Yates-Nachtrag:
Im wesentlichen wird man zustimmen k&#246;nnen, aber wirklich Neues oder Aufregendes fand ich nicht.
Yates´ Schreiben ´roh´ zu nennen w&#228;re mir nicht in den Sinn gekommen, unpr&#228;tenti&#246;s, das schon - aber das tun viele, das ist nichts Spezifisches.
´W&#252;rde voll gesehener Figuren´ ist eine ganz nette, zutreffende Formulierung hinter der auch noch etwas mehr steckt - ich denke wir haben es schon hie und da mal gestreift.
Ein Plot-Traktor - wohl einfach eine Metapher, f&#252;r etwas, das den Plot vorantreibt oder, um ihm Bild zu bleiben, zieht. Ob das ein terminus technicus ist weiss ich nicht - mir ist´s auch noch nicht begegnet. Ist ein sehr formal-distanziertes Argument.

Mal sehen, was als n&#228;chste von Yates kommt.

Gr&#252;&#223;e,

Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Uwe,</p>
<p>zu Deinem Yates-Nachtrag:<br />
Im wesentlichen wird man zustimmen k&#246;nnen, aber wirklich Neues oder Aufregendes fand ich nicht.<br />
Yates´ Schreiben ´roh´ zu nennen w&#228;re mir nicht in den Sinn gekommen, unpr&#228;tenti&#246;s, das schon &#8211; aber das tun viele, das ist nichts Spezifisches.<br />
´W&#252;rde voll gesehener Figuren´ ist eine ganz nette, zutreffende Formulierung hinter der auch noch etwas mehr steckt &#8211; ich denke wir haben es schon hie und da mal gestreift.<br />
Ein Plot-Traktor &#8211; wohl einfach eine Metapher, f&#252;r etwas, das den Plot vorantreibt oder, um ihm Bild zu bleiben, zieht. Ob das ein terminus technicus ist weiss ich nicht &#8211; mir ist´s auch noch nicht begegnet. Ist ein sehr formal-distanziertes Argument.</p>
<p>Mal sehen, was als n&#228;chste von Yates kommt.</p>
<p>Gr&#252;&#223;e,</p>
<p>Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/comment-page-1/#comment-6529</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 May 2007 10:44:44 +0000</pubDate>
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		<description>hallo!

noch ein kleiner nachtrag zu yates. gestern wurde in &quot;kulturzeit&quot; auf 3sat andreas isenschmidt zu diesem roman befragt. hier einige gedanken von ihm, die mir erinnerlich blieben:
- ein buch &#252;ber die &quot;schicksalsverfallenheit&quot; dreier frauen, oder &#252;ber einen &quot;familiensog, der alle drei nach unten zieht&quot;;
- scheitern wird hier fast trag&#246;dienhaft geschildert;
- ein eher rohes, unpr&#228;tenti&#246;ses, aber dadurch auch punktgenaues schreiben, mit einem sehr guten gef&#252;hl f&#252;r szenen und was in ihnen im dialog gesagt werden mu&#223;, und einem perfekten &quot;plot-traktor&quot; (was genau meint er wohl damit?), der die geschichte vorantreibt, hin zu einem &quot;punkt des seelischen erkennens&quot; (f&#252;r den leser, nicht oder nur bedingt f&#252;r die figuren selbst);
- &quot;kein sch&#246;nschreiber, sondern ein gutschreiber&quot;, der seine figuren liebt, der ihnen die &quot;w&#252;rde vollgesehener figuren&quot; in einer detailsatt geschilderten romanwirklichkeit gibt.

was bei isenschmidt fehlte, war die von uns bemerkte depressive wucht der welt- und menschensicht, die sich auch in diesem buch ausdr&#252;ckt.

nachgetragene gr&#252;&#223;e, uwe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo!</p>
<p>noch ein kleiner nachtrag zu yates. gestern wurde in &#8220;kulturzeit&#8221; auf 3sat andreas isenschmidt zu diesem roman befragt. hier einige gedanken von ihm, die mir erinnerlich blieben:<br />
- ein buch &#252;ber die &#8220;schicksalsverfallenheit&#8221; dreier frauen, oder &#252;ber einen &#8220;familiensog, der alle drei nach unten zieht&#8221;;<br />
- scheitern wird hier fast trag&#246;dienhaft geschildert;<br />
- ein eher rohes, unpr&#228;tenti&#246;ses, aber dadurch auch punktgenaues schreiben, mit einem sehr guten gef&#252;hl f&#252;r szenen und was in ihnen im dialog gesagt werden mu&#223;, und einem perfekten &#8220;plot-traktor&#8221; (was genau meint er wohl damit?), der die geschichte vorantreibt, hin zu einem &#8220;punkt des seelischen erkennens&#8221; (f&#252;r den leser, nicht oder nur bedingt f&#252;r die figuren selbst);<br />
- &#8220;kein sch&#246;nschreiber, sondern ein gutschreiber&#8221;, der seine figuren liebt, der ihnen die &#8220;w&#252;rde vollgesehener figuren&#8221; in einer detailsatt geschilderten romanwirklichkeit gibt.</p>
<p>was bei isenschmidt fehlte, war die von uns bemerkte depressive wucht der welt- und menschensicht, die sich auch in diesem buch ausdr&#252;ckt.</p>
<p>nachgetragene gr&#252;&#223;e, uwe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/comment-page-1/#comment-6418</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2007 17:47:12 +0000</pubDate>
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		<description>danke!

durchatmen und ab in die n&#228;chste runde.

gr&#252;&#223;e,
uwe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke!</p>
<p>durchatmen und ab in die n&#228;chste runde.</p>
<p>gr&#252;&#223;e,<br />
uwe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/comment-page-1/#comment-6415</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2007 08:26:44 +0000</pubDate>
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		<description>Das lassen wir doch mal so stehen!

Gr&#252;&#223;e,

H.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das lassen wir doch mal so stehen!</p>
<p>Gr&#252;&#223;e,</p>
<p>H.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/comment-page-1/#comment-6409</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2007 08:47:09 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo!

D&#039;accord!

hinsehen und
zwingend schreiben,
dingfest machen, 
der wunsch nach konturen, 
etwas fixieren,
genau und anteilnehmend, 
bevor es verschwindet - oder wie es in 
schnurre&#039;s &quot;schattenfotograph&quot; hei&#223;t:
&quot;einen eindruck festhalten. das ist es:
den ein-druck des fu&#223;es, den in k&#252;rze schon wieder der flugsand verweht.
nichts anderes bedeutet schreiben.&quot;

und geschrieben ist das gleiche etwas anderes als gelebt - ein mittel der &#228;sthetischen und formalen distanzierung und objektivierung, die letztlich dem leser helfen kann, sich SEINEM leben aufmerksam und genau zuzuwenden. solcherart k&#246;nnte die prosa eines yates im &#252;bertragenen sinne zu einem optischen instrument, einer lupe vergleichbar, werden. man m&#252;&#223;te dazu nur dem &quot;geheimnis&quot; seiner klaren und unpr&#228;tenti&#246;sen sprache auf die spur kommen. denn darin liegt - neben der depressiven wucht seiner welt- und menschensicht - f&#252;r mich die eigentliche st&#228;rke seiner sprachkunst, n&#228;mlich wie er in unmi&#223;verst&#228;ndlichen, sich jeder metafiktionalen spielerei oder stilistischen spir&#228;nzchen versagenden s&#228;tzen das ungeheuerliche im normalen, die schicksalstiefe im allt&#228;glichen offenlegt.

gr&#252;&#223;e,
uwe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>D&#8217;accord!</p>
<p>hinsehen und<br />
zwingend schreiben,<br />
dingfest machen,<br />
der wunsch nach konturen,<br />
etwas fixieren,<br />
genau und anteilnehmend,<br />
bevor es verschwindet &#8211; oder wie es in<br />
schnurre&#8217;s &#8220;schattenfotograph&#8221; hei&#223;t:<br />
&#8220;einen eindruck festhalten. das ist es:<br />
den ein-druck des fu&#223;es, den in k&#252;rze schon wieder der flugsand verweht.<br />
nichts anderes bedeutet schreiben.&#8221;</p>
<p>und geschrieben ist das gleiche etwas anderes als gelebt &#8211; ein mittel der &#228;sthetischen und formalen distanzierung und objektivierung, die letztlich dem leser helfen kann, sich SEINEM leben aufmerksam und genau zuzuwenden. solcherart k&#246;nnte die prosa eines yates im &#252;bertragenen sinne zu einem optischen instrument, einer lupe vergleichbar, werden. man m&#252;&#223;te dazu nur dem &#8220;geheimnis&#8221; seiner klaren und unpr&#228;tenti&#246;sen sprache auf die spur kommen. denn darin liegt &#8211; neben der depressiven wucht seiner welt- und menschensicht &#8211; f&#252;r mich die eigentliche st&#228;rke seiner sprachkunst, n&#228;mlich wie er in unmi&#223;verst&#228;ndlichen, sich jeder metafiktionalen spielerei oder stilistischen spir&#228;nzchen versagenden s&#228;tzen das ungeheuerliche im normalen, die schicksalstiefe im allt&#228;glichen offenlegt.</p>
<p>gr&#252;&#223;e,<br />
uwe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/comment-page-1/#comment-6401</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2007 14:02:47 +0000</pubDate>
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		<description>Sch&#246;n, 

&#252;brigens habe ich, wie es der Zufall (?) will, vorhin, vor der Lekt&#252;re Deines Beitrages, das Grossmann-Interview gelesen, das mir sehr gut gefallen hat. Eher eine Besonderheit im feuilletonistischen Einerlei.


Sicher, die Figuren und der Leser stehen auf ganz verschiedenen Bl&#228;ttern. 
Die Figuren stehen - im Buch - quasi in ihrem Leben. Und das mag chaotisch, ungerecht uns sonstwie sein und b&#246;se enden.

Der Leser darf frei flottieren - auch zwischen Buch und sich, zwischen Nachricht und &#228;sthetischer Erfahrung. Aber in jedem Fall scheint genaues Hinsehen Aufmerksamkeit, Anteilnahme und Zuwendung zu bedeuten und zu vermitteln. - Und gelesen ist das gleiche etwas anderes als gelebt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&#246;n, </p>
<p>&#252;brigens habe ich, wie es der Zufall (?) will, vorhin, vor der Lekt&#252;re Deines Beitrages, das Grossmann-Interview gelesen, das mir sehr gut gefallen hat. Eher eine Besonderheit im feuilletonistischen Einerlei.</p>
<p>Sicher, die Figuren und der Leser stehen auf ganz verschiedenen Bl&#228;ttern.<br />
Die Figuren stehen &#8211; im Buch &#8211; quasi in ihrem Leben. Und das mag chaotisch, ungerecht uns sonstwie sein und b&#246;se enden.</p>
<p>Der Leser darf frei flottieren &#8211; auch zwischen Buch und sich, zwischen Nachricht und &#228;sthetischer Erfahrung. Aber in jedem Fall scheint genaues Hinsehen Aufmerksamkeit, Anteilnahme und Zuwendung zu bedeuten und zu vermitteln. &#8211; Und gelesen ist das gleiche etwas anderes als gelebt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/comment-page-1/#comment-6399</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2007 08:46:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/#comment-6399</guid>
		<description>hallo!

wir m&#252;ssen den kalten kaffee unserer kommentare zur &quot;revolutionary road&quot; nicht mehr aufw&#228;rmen.

bleiben wir bei der &quot;easter parade&quot;. aber eigentlich k&#246;nnten wir es auch dabei belassen, du hast dich expliziert, ich habe meinen senf dazugegeben, und ich denke, wir sind gar so weit nicht auseinander. denn nach deinen neuesten erl&#228;uterungen wurde es mir deutlich, was du meintest mit dem intellektuellen gl&#252;ck, das der leser bei der lekt&#252;re scheiternder lebensl&#228;ufe empfinden kann. 

diese lese-erfahrung habe ich auch schon gemacht, auch bei yates: leben, exemplarisch verdichtet in einer sprache, die klartext redet und dabei die von ihr erfundenen figuren in ihren selbstt&#228;uschungen entlarvt, schonungslos, ohne ihnen jedoch die w&#252;rde zu nehmen. was in dieser art der beschreibung des allt&#228;glichen ungl&#252;cks zuletzt aufscheint, vielleicht: die w&#252;rde des scheiterns oder der scheiterenden, denen man als empathischer leser doch immer w&#252;nscht, sie m&#246;gen mehr lichte, gegl&#252;ckte momente haben. 

und doch:
das gl&#252;ck der anderen sicht gew&#228;hrt yates nur dem leser, nicht oder nur selten seinen figuren. diese bleiben in der regel ungeschickte marionetten ihrer ambitionierten lebenspl&#228;ne, die sich nicht verwirklichen lassen. der leser allerdings - und da komme ich dir entgegen - ger&#228;t via lekt&#252;re in die situation, die der des autors vergleichbar ist: er &#252;berschaut die konstellationen, nimmt teil an dem schicksal der figuren, bleibt aber auch in distanz zu diesen und kann so vielleicht das &quot;gl&#252;ck&quot; einer ehrlichen, entsentimetalisierten beschreibung exemplarischen lebens genie&#223;en. genaues hinsehen, ungesch&#246;ntes beschreiben, anteilnehmendes verstehen - im ganzen also: klartext statt sch&#246;nf&#228;rberei, dem kann und will ich gerne zustimmen und auch als eine art gl&#252;ckliches verstehen oder verstehendes gl&#252;ck auf seiten des lesers (und autors) auffassen. 

der israelitische schriftsteller david grossman hat in seiner PEN-rede vom 29.4.2007 folgendes fomuliert (abgedruckt in der ZEIT nr. 19, s.51):
&quot;ich entdecke, dass der blo&#223;e akt des schreibens &#252;ber willk&#252;r mir bewegungsfreiheit vor ihr verschafft. dass ich allein durch die auseinandersetzung mit der willk&#252;r freiheit erlange, die h&#246;chste, zu der man als schriftsteller f&#228;hig is: die freiheit, die tragik seiner lage in eigene worte zu kleiden, sich neu zu definieren, dem zu trotzen, was einen in beschr&#228;nkte definitionen zw&#228;ngt.&quot;

vielleicht ist es das, was wir anstreben, wenn wir b&#252;cher lesen:
via lekt&#252;re eine klarsicht aufs leben gewinnen, die bei aller tristesse des nicht-zu-&#228;ndernden doch auch bewegungsfreiheit verschafft, und sei es auch nur - wie im falle richard yates - die freiheit des genauen hinsehens.

it&#039;s time to face the worst!

gr&#252;&#223;e,
uwe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo!</p>
<p>wir m&#252;ssen den kalten kaffee unserer kommentare zur &#8220;revolutionary road&#8221; nicht mehr aufw&#228;rmen.</p>
<p>bleiben wir bei der &#8220;easter parade&#8221;. aber eigentlich k&#246;nnten wir es auch dabei belassen, du hast dich expliziert, ich habe meinen senf dazugegeben, und ich denke, wir sind gar so weit nicht auseinander. denn nach deinen neuesten erl&#228;uterungen wurde es mir deutlich, was du meintest mit dem intellektuellen gl&#252;ck, das der leser bei der lekt&#252;re scheiternder lebensl&#228;ufe empfinden kann. </p>
<p>diese lese-erfahrung habe ich auch schon gemacht, auch bei yates: leben, exemplarisch verdichtet in einer sprache, die klartext redet und dabei die von ihr erfundenen figuren in ihren selbstt&#228;uschungen entlarvt, schonungslos, ohne ihnen jedoch die w&#252;rde zu nehmen. was in dieser art der beschreibung des allt&#228;glichen ungl&#252;cks zuletzt aufscheint, vielleicht: die w&#252;rde des scheiterns oder der scheiterenden, denen man als empathischer leser doch immer w&#252;nscht, sie m&#246;gen mehr lichte, gegl&#252;ckte momente haben. </p>
<p>und doch:<br />
das gl&#252;ck der anderen sicht gew&#228;hrt yates nur dem leser, nicht oder nur selten seinen figuren. diese bleiben in der regel ungeschickte marionetten ihrer ambitionierten lebenspl&#228;ne, die sich nicht verwirklichen lassen. der leser allerdings &#8211; und da komme ich dir entgegen &#8211; ger&#228;t via lekt&#252;re in die situation, die der des autors vergleichbar ist: er &#252;berschaut die konstellationen, nimmt teil an dem schicksal der figuren, bleibt aber auch in distanz zu diesen und kann so vielleicht das &#8220;gl&#252;ck&#8221; einer ehrlichen, entsentimetalisierten beschreibung exemplarischen lebens genie&#223;en. genaues hinsehen, ungesch&#246;ntes beschreiben, anteilnehmendes verstehen &#8211; im ganzen also: klartext statt sch&#246;nf&#228;rberei, dem kann und will ich gerne zustimmen und auch als eine art gl&#252;ckliches verstehen oder verstehendes gl&#252;ck auf seiten des lesers (und autors) auffassen. </p>
<p>der israelitische schriftsteller david grossman hat in seiner PEN-rede vom 29.4.2007 folgendes fomuliert (abgedruckt in der ZEIT nr. 19, s.51):<br />
&#8220;ich entdecke, dass der blo&#223;e akt des schreibens &#252;ber willk&#252;r mir bewegungsfreiheit vor ihr verschafft. dass ich allein durch die auseinandersetzung mit der willk&#252;r freiheit erlange, die h&#246;chste, zu der man als schriftsteller f&#228;hig is: die freiheit, die tragik seiner lage in eigene worte zu kleiden, sich neu zu definieren, dem zu trotzen, was einen in beschr&#228;nkte definitionen zw&#228;ngt.&#8221;</p>
<p>vielleicht ist es das, was wir anstreben, wenn wir b&#252;cher lesen:<br />
via lekt&#252;re eine klarsicht aufs leben gewinnen, die bei aller tristesse des nicht-zu-&#228;ndernden doch auch bewegungsfreiheit verschafft, und sei es auch nur &#8211; wie im falle richard yates &#8211; die freiheit des genauen hinsehens.</p>
<p>it&#8217;s time to face the worst!</p>
<p>gr&#252;&#223;e,<br />
uwe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/comment-page-1/#comment-6389</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2007 16:40:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/#comment-6389</guid>
		<description>Hallo,

ich bin noch nicht dazu gekommen, bei den Kommentaren zu &quot;Revolutionary Road&quot; nachzulesen, will aber schon nochmal zu verdeutlichen versuchen, was ich meinte, denn es ist, auch wenn ich keinen Begriff daf&#252;r habe - gibt es einen? - eine wichtige &#228;sthetische Erfahrung wie ich finde. Eine, die sich freilich nicht auf Yates beschr&#228;nkt, sondern auch anderswo zu machen ist:

Im genauen hinsehen und der genauen Beschreibung liegt etwas besonderes, die Dinge bekommen eine andere Qualit&#228;t.
Genau beobachtetes und beschriebenes Ungl&#252;ck oder die genaue Schilderung von selbst unsympathischen Charakteren &#228;ndert gleichsam deren Aggregatzustand. 
Die detaillierte, vielleicht auch empathische Beschreibung erzeugt eine Art Ann&#228;herung, eine Art Verstehen.
Das muss noch nicht Gl&#252;ck bedeuten, kann aber bereits auf halbem Wege dahin sein. 
Gibt es so etwas wie ein Gl&#252;ck der genauen Sicht? Oder ein Gl&#252;ck der genauen Beschreibung?
Schon ein Satz wie: Es war der erste Sonntag im Mai...&quot; l&#246;st Assoziationsketten aus, bereitet etwas vor, schl&#228;gt T&#246;ne an, gibt evtl. Ansichten oder Erfahrungen frei, Ger&#252;che, Schicksale... Eine kleine Welt tut sich auf. - Und selbst wenn die dann geschilderte Welt d&#252;ster und traurig oder hart und melancholisch oder alles zusammen ist - der genaue Blick auf sie, das Erz&#228;hlen einer Geschichte, hat, wenn es gut gemacht ist, eine Qualit&#228;t, die das geschilderte Negative umschmelzen und in etwas anderes verwandeln kann - via Lekt&#252;re. 
Die These ginge in die Richtung: 
Die gehobene Aufmerksamkeit und die genaue Beschreibung haben Anteil an so etwas wie Z&#228;rtlichkeit. F&#252;r diese Figuren wird M&#252;he aufgewendet, wir sind bei ihnen und bleiben einige Stunden bei ihnen, erfahren etwas &#252;ber sie, nehmen Anteil an ihrem ´Leben´.
Und so erfahren wir etwas &#252;ber ihre Sehns&#252;chte. Sie wollen ja das Gl&#252;ck, sie bem&#252;hen sich darum und auch wenn sie scheitern bei ihrer Suche, sie geb&#252;hrt ihnen als Suchende doch auch zumindest Respekt. Diese Z&#228;rtlichkeit und diese Sehnsucht - zugegeben weiche Begriffe, aber vielleicht geht es hier nicht anders? - sind Dinge, die mit Gl&#252;ck - oder doch wenigstens der Suche danach zu tun haben - und also auch mit uns, denen es nur begrenzt anders gehen wird.
Die Suche nach dem Gl&#252;ck hat ja, wenn auch vielleicht zu bescheidenen Teilen, Anteil am Gl&#252;ck selbst. 

Hierbei geht es nicht darum, das ist hoffentlich deutlich, im Buch Positives zu finden - Du magst Du recht haben: Viel ist da nicht. Obwohl in einigen Momenten schon. - Und vielleicht gibt es nciht mehr als diese ausgezeichneten Momente? Diese w&#228;ren, als gegl&#252;ckte, dann das erreichbare Gl&#252;ck. - Auch wenn ein Scheitern im Ganzen nachfolgt. So gab es doch den Erfolg im Kleinen, Partiellen. 
(Daran k&#246;nnte man noch eine Theorie des Erinnerns ankn&#252;pfen...)

Au&#223;erdem, das sei am Rand auch noch angemerkt, liegt in Yates´ kritischer Sicht auch ein Gl&#252;ck: Das der Ehrlichkeit, das Gl&#252;ck der anderen Sicht, auch wenn die Perspektive des Au&#223;enstehenden meist keine lustige ist. Das Gl&#252;ck der ungesch&#246;nten, ehrlichen, realistischen Beschreibung.

So viel als Zwischenrede.

Gr&#252;&#223;e!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ich bin noch nicht dazu gekommen, bei den Kommentaren zu &#8220;Revolutionary Road&#8221; nachzulesen, will aber schon nochmal zu verdeutlichen versuchen, was ich meinte, denn es ist, auch wenn ich keinen Begriff daf&#252;r habe &#8211; gibt es einen? &#8211; eine wichtige &#228;sthetische Erfahrung wie ich finde. Eine, die sich freilich nicht auf Yates beschr&#228;nkt, sondern auch anderswo zu machen ist:</p>
<p>Im genauen hinsehen und der genauen Beschreibung liegt etwas besonderes, die Dinge bekommen eine andere Qualit&#228;t.<br />
Genau beobachtetes und beschriebenes Ungl&#252;ck oder die genaue Schilderung von selbst unsympathischen Charakteren &#228;ndert gleichsam deren Aggregatzustand.<br />
Die detaillierte, vielleicht auch empathische Beschreibung erzeugt eine Art Ann&#228;herung, eine Art Verstehen.<br />
Das muss noch nicht Gl&#252;ck bedeuten, kann aber bereits auf halbem Wege dahin sein.<br />
Gibt es so etwas wie ein Gl&#252;ck der genauen Sicht? Oder ein Gl&#252;ck der genauen Beschreibung?<br />
Schon ein Satz wie: Es war der erste Sonntag im Mai&#8230;&#8221; l&#246;st Assoziationsketten aus, bereitet etwas vor, schl&#228;gt T&#246;ne an, gibt evtl. Ansichten oder Erfahrungen frei, Ger&#252;che, Schicksale&#8230; Eine kleine Welt tut sich auf. &#8211; Und selbst wenn die dann geschilderte Welt d&#252;ster und traurig oder hart und melancholisch oder alles zusammen ist &#8211; der genaue Blick auf sie, das Erz&#228;hlen einer Geschichte, hat, wenn es gut gemacht ist, eine Qualit&#228;t, die das geschilderte Negative umschmelzen und in etwas anderes verwandeln kann &#8211; via Lekt&#252;re.<br />
Die These ginge in die Richtung:<br />
Die gehobene Aufmerksamkeit und die genaue Beschreibung haben Anteil an so etwas wie Z&#228;rtlichkeit. F&#252;r diese Figuren wird M&#252;he aufgewendet, wir sind bei ihnen und bleiben einige Stunden bei ihnen, erfahren etwas &#252;ber sie, nehmen Anteil an ihrem ´Leben´.<br />
Und so erfahren wir etwas &#252;ber ihre Sehns&#252;chte. Sie wollen ja das Gl&#252;ck, sie bem&#252;hen sich darum und auch wenn sie scheitern bei ihrer Suche, sie geb&#252;hrt ihnen als Suchende doch auch zumindest Respekt. Diese Z&#228;rtlichkeit und diese Sehnsucht &#8211; zugegeben weiche Begriffe, aber vielleicht geht es hier nicht anders? &#8211; sind Dinge, die mit Gl&#252;ck &#8211; oder doch wenigstens der Suche danach zu tun haben &#8211; und also auch mit uns, denen es nur begrenzt anders gehen wird.<br />
Die Suche nach dem Gl&#252;ck hat ja, wenn auch vielleicht zu bescheidenen Teilen, Anteil am Gl&#252;ck selbst. </p>
<p>Hierbei geht es nicht darum, das ist hoffentlich deutlich, im Buch Positives zu finden &#8211; Du magst Du recht haben: Viel ist da nicht. Obwohl in einigen Momenten schon. &#8211; Und vielleicht gibt es nciht mehr als diese ausgezeichneten Momente? Diese w&#228;ren, als gegl&#252;ckte, dann das erreichbare Gl&#252;ck. &#8211; Auch wenn ein Scheitern im Ganzen nachfolgt. So gab es doch den Erfolg im Kleinen, Partiellen.<br />
(Daran k&#246;nnte man noch eine Theorie des Erinnerns ankn&#252;pfen&#8230;)</p>
<p>Au&#223;erdem, das sei am Rand auch noch angemerkt, liegt in Yates´ kritischer Sicht auch ein Gl&#252;ck: Das der Ehrlichkeit, das Gl&#252;ck der anderen Sicht, auch wenn die Perspektive des Au&#223;enstehenden meist keine lustige ist. Das Gl&#252;ck der ungesch&#246;nten, ehrlichen, realistischen Beschreibung.</p>
<p>So viel als Zwischenrede.</p>
<p>Gr&#252;&#223;e!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/comment-page-1/#comment-6387</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2007 09:17:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/#comment-6387</guid>
		<description>hallo!

kein gl&#252;ck, nirgends.
so weit wollte ich gar nicht gehen.

dein argument, da&#223; aus der beschreibung des ungl&#252;cks beim leser so etwas wie zeitweiliges, ein f&#252;r die zeit der lekt&#252;re weilendes gl&#252;ck (und dar&#252;ber hinaus!?), entstehen kann - 
wie gerne w&#252;rde ich dem beipflichten.
das wirst du wissen, denn schon oft habe ich dir von meinen hoffnungen auf eine das eigene leben ver&#228;ndernde, erkenntnisstiftende lekt&#252;re berichtet. 

doch: 
in diesem speziellen fall und bei diesem autor habe ich meine zweifel, ob das gelingt. die figuren haben weder die f&#228;higkeiten, den &quot;wahrheiten&quot; ihres lebens entgegenzusehen und -treten, noch k&#246;nnen sie sich vor der wucht sch&#252;tzen, mit der diese in ihr leben eingreifen. wir schauen ihnen beim unvermeidlichen scheitern, versagen zu. und darin &#228;hneln sie uns, was die sache mit dem gl&#252;ck des lesens so schwierig macht.

&quot;...nobody learns anything but the reader...&quot;, wie es ein journalist einmal 1972 als frage an yates fomulierte, worauf dieser desillusioniert antwortete:
&quot;It&#039;s an interesting idea, but I&#039;m not sure I can agree with it. Because I can&#039;t honestly see the progression.&quot;

dein argument also ist mir bekannt und sympathisch - nur kann man es auf die literarische welt eines richard yates beziehen? 

das illusionstheater durchschauen und zu beenden versuchen - d&#039;accord! doch tr&#228;ume und sehns&#252;chte, wom&#246;glich auch falsche und lebensverhindernde, werden bleiben. wer kann schon ohne &quot;als ob&quot; leben. aber da sind wir schon wieder auf einem anderen, weiten feld. 

wie gesagt: gerne h&#228;tte ich mit dir das &quot;gl&#252;ck&quot; geteilt - bei diesem buch fiel es mir schwer, daran zu glauben. bei den &quot;zeiten&quot; hatte ich eine etwas andere, positivere leseerfahrung gemacht.

bis bald!

gr&#252;&#223;e,
uwe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo!</p>
<p>kein gl&#252;ck, nirgends.<br />
so weit wollte ich gar nicht gehen.</p>
<p>dein argument, da&#223; aus der beschreibung des ungl&#252;cks beim leser so etwas wie zeitweiliges, ein f&#252;r die zeit der lekt&#252;re weilendes gl&#252;ck (und dar&#252;ber hinaus!?), entstehen kann &#8211;<br />
wie gerne w&#252;rde ich dem beipflichten.<br />
das wirst du wissen, denn schon oft habe ich dir von meinen hoffnungen auf eine das eigene leben ver&#228;ndernde, erkenntnisstiftende lekt&#252;re berichtet. </p>
<p>doch:<br />
in diesem speziellen fall und bei diesem autor habe ich meine zweifel, ob das gelingt. die figuren haben weder die f&#228;higkeiten, den &#8220;wahrheiten&#8221; ihres lebens entgegenzusehen und -treten, noch k&#246;nnen sie sich vor der wucht sch&#252;tzen, mit der diese in ihr leben eingreifen. wir schauen ihnen beim unvermeidlichen scheitern, versagen zu. und darin &#228;hneln sie uns, was die sache mit dem gl&#252;ck des lesens so schwierig macht.</p>
<p>&#8220;&#8230;nobody learns anything but the reader&#8230;&#8221;, wie es ein journalist einmal 1972 als frage an yates fomulierte, worauf dieser desillusioniert antwortete:<br />
&#8220;It&#8217;s an interesting idea, but I&#8217;m not sure I can agree with it. Because I can&#8217;t honestly see the progression.&#8221;</p>
<p>dein argument also ist mir bekannt und sympathisch &#8211; nur kann man es auf die literarische welt eines richard yates beziehen? </p>
<p>das illusionstheater durchschauen und zu beenden versuchen &#8211; d&#8217;accord! doch tr&#228;ume und sehns&#252;chte, wom&#246;glich auch falsche und lebensverhindernde, werden bleiben. wer kann schon ohne &#8220;als ob&#8221; leben. aber da sind wir schon wieder auf einem anderen, weiten feld. </p>
<p>wie gesagt: gerne h&#228;tte ich mit dir das &#8220;gl&#252;ck&#8221; geteilt &#8211; bei diesem buch fiel es mir schwer, daran zu glauben. bei den &#8220;zeiten&#8221; hatte ich eine etwas andere, positivere leseerfahrung gemacht.</p>
<p>bis bald!</p>
<p>gr&#252;&#223;e,<br />
uwe.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/comment-page-1/#comment-6367</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2007 19:10:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/04/28/richard-yates-easter-parade/#comment-6367</guid>
		<description>Hallo,

ok., einverstanden: Kein Gl&#252;ck. Nirgends.

Aber was schadet´s?

Tut der G&#252;te keinsten Abbruch. 

Ja fast vielleicht: Im Gegenteil?!

YYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYY


Auf Deinen R&#252;ckgriff zu dem anderen Buch von Yates gehe ich gerne ein  -  muss aber erst noch lesen.

Aber auf mein Argument bist Du auch nicht wirklich eingegangen, oder?!

Gr&#252;&#223;e,</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ok., einverstanden: Kein Gl&#252;ck. Nirgends.</p>
<p>Aber was schadet´s?</p>
<p>Tut der G&#252;te keinsten Abbruch. </p>
<p>Ja fast vielleicht: Im Gegenteil?!</p>
<p>YYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYY</p>
<p>Auf Deinen R&#252;ckgriff zu dem anderen Buch von Yates gehe ich gerne ein  &#8211;  muss aber erst noch lesen.</p>
<p>Aber auf mein Argument bist Du auch nicht wirklich eingegangen, oder?!</p>
<p>Gr&#252;&#223;e,</p>
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	</item>
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