Vladimir Tasic „Abschiedsgeschenk. Roman in drei Sätzen“

Mai 11th, 2007

Vladimir Tasic: „Abschiedsgeschenk. Roman in drei Sätzen“, aus dem Serbischen von Patrik Alac, München 2007, die Originalausgabe erschien 2001 unter dem Titel „Oprostajni dar. Koncerto“ in Novi Sad, 190 Seiten, 17,80.- Euro

Bild von wikipedia
basstölpel
Es war der 12.12.2000 in einer kleinen verschneiten Stadt in Kanada, als das Päckchen ankam, das, wie sich herausstellen sollte, nicht Töpfermaterial für seine Frau, sondern eine Urne mit der Asche seines Bruders enthielt. Ein kurioser Beginn, für diesen „Roman in drei Sätzen“.
Dieser ist eine Erinnerung, eine Hommage an den verstorbenen, als genialisch geschilderten Bruder des Erzählers. Dem entsprechend hymnisch fällt das fragmentarische Dokument der Bruderliebe aus. Auf nette, unterhaltsame Weise wird manches Erstaunliche über diesen und die Familie erzählt. Der hochbegabte, exzentrische Bruder, ein leidenschaftlicher Leser (vgl. S. 47), der den Rahmen des pädagogisch Klassifizierbaren sprengt, wie es sich gehört (vgl. S. 133 und S. 140) und Sprüche von sich gibt wie: „Philosophie ist wie Fußball“ (S. 56) und auch antike Mythologie und Fußball problemlos zusammen denkt oder ganz unangestrengt erstaunliche Gedächtnisleistungen zeigt – ein Eidetiker? -, steht im Fokus.
Das ist das eine.

Das andere ist: Wie wird uns das alles erzählt?
Das Werk eines naiven Erzählers ist das keinesfalls.
Andererseits gibt sich der Erzähler nicht als Schriftsteller, sondern als Gelegenheitserzähler aus. – Zweifelhaft, ob das eine gute Idee ist.
Auf Seite 169 heißt es:
„Man muß sich an die Tatsachen halten, muß etwas über sie schreiben, etwas über uns, etwas Wirkliches, etwas, das kein Trick ist, keine Konjunktion von Wind und Nebel, die wir ´Literatur´ nennen.“ (S. 154)

Wer derart polemisiert, dann aber womöglich ein doppeltes Spiel treibt, muss vorsichtig sein oder sich gegebenenfalls auf etwas gefasst machen. Warum gegen die Literatur schlechthin – also potentiell alle anderen Autoren schreiben – aber seinerseits in einem Stück Literatur?
Fraglich, wie die andere Seite der Literatur aussehen sollte, diejenige die „keine Konjunktion von Wind und Nebel“ darstellen soll – und „Wirklichkeit“ ins Buch holen. – Oder ob sie überhaupt möglich ist. Denn wie sollte das konkret aussehen – um Geschriebenes handelt es sich so oder so.
Andererseits: Als Leser meint man schon hier sehr genau unterscheiden zu können in Bücher, die einen angehen und die einem etwas zu sagen haben – und solche, bei denen das nicht der Fall ist. Und man meint ein Gespür dafür zu haben, ob ein Buch dieses gewisse Etwas hat, das es bekommt, wenn es geschrieben werden musste. Ob Tasics Buch ein solches ist? Wirkt es echt? Wirkt es unvermeidlich? Zieht es hinein und mit?
Nicht sicher, ob sich Folgendes halten lässt, kann man auch sein:
„Der Zauber der Sprache liegt gerade darin, daß sie nie durch die Wirklichkeit erschöpft werden kann.“ (S. 81)

Kann sie nicht? Ließen sich da nicht Gegenbeispiele finden? Abnutzungs- und Ermüdungserscheinungen, Worte die ´out´ sind, weil die Wirklichkeit sie desavouierte?
Feststellen kann man jedenfalls, dass den Erzähler diese Spannung – die zwischen der Sprache und ihrer Wirklichkeit – zu interessieren scheint.
Aber warum dieses in einem unnötig (?) komplizierten Satz:
„Wäre ich ein Schriftsteller…“ (S. 169)
Wir lesen also ein Buch, aber derjenige der es erzählt, sagt von sich, dass er kein Schriftsteller sei. –
Ist das eine Erzählerfiktion? Oder was haben wir hier vor uns? Warum legt er Wert darauf, kein Schriftsteller zu sein?

Denn erzählen kann er schon, dieser Nicht-Schriftsteller, das kann er sogar ganz gut. Zuweilen hat man den Eindruck, dass er sogar zu viel will, zu ambitioniert ist, ein Feuerwerk abbrennen will – und sich damit keinen Vorteil verschafft. Er reißt viel an, er versucht sinnlich und interessant und vielleicht sogar (zu?) kurios zu erzählen und es gelingt ihm auch einiges. Mit einem naiven Erzähler haben wir es also nicht zu tun. Stellt er sich mit solchen Behauptungen und diesem Theoretisieren nicht selbst ein Bein? Und ganz ohne Not? Warum nicht einfach die Geschichte erzählen?!

Der 1969 geborene Tasic ist Professor für Mathematik in Kanada. Zwar ist „Abschiedsgeschenk“ sein erster Roman, doch er wurde in mehrere Sprachen übersetzt und erhielt den serbischen Literaturpreis NIN. Sein zweiter Roman „Regen und Papier“, der ebenfalls einen Preis bekam, wird bald auf deutsch erscheinen. –
„Wäre ich ein Schriftsteller…“ ? -

Etwas anderes, ein Detail, hat auch irritiert, und es war ein Übersetzungsfehler zu vermuten. Denn es ist die Rede von einem „Raubvogel“ namens „Salzgans“. (Vgl. S. 76) Auf Nachfrage antwortete der Verlag sehr prompt und sehr kompetent, dass es sich in der Tat um einen Übersetzungsfehler handelt. Mit der „Salzgans“ gemeint war der Basstölpel, der offenbar in bestimmten Gegenden auch als „Sula Bassana“, „Bassaner Gans“ oder als „schottische Gans“ und als „Soland Gans“ firmiert. Ob man ihn zu Recht als „Raubvogel“ bezeichnet, mag dahingestellt sein.

Tasic hat ein amüsantes und kurzweiliges Buch geschrieben. Warum es einem dennoch nicht ganz gelungen vorkommt und auch nicht mehr lange nach der Lektüre beschäftigt, fragt man sich, ohne eine rechte Antwort darauf zu haben.
Es gibt Schweinsnierchen in Pisse (vgl. S. 130 f), es gibt Worte über die Liebe (vgl. S. 132, wo behauptet wird, dass über die Liebe nicht geschrieben werden könne, da sie eine Gabe sei und sich „der primitiven Zeichenökonomie“ entziehe – was man so nicht teilen muss – diese Bemerkung greift große Strecken der Weltliteratur von Dante bis in die Jetztzeit an), über die erste Vivisektion (vgl. S. 88), auf Kürbiskerne pissende Albaner (vgl. S. 115), über Titos Tod wird berichtet, den der Held im Kino erlebt (vgl. S. 138) und das Attentat von Sarajewo fehlt auch nicht (vgl. S. 111 ff) – eine bunte Mischung, vielleicht eine zu bunte? Man merkt: Der Autor kann etwas. Aber es beschleicht einen ein nicht ganz Überzeugtsein – vielleicht erinnert es in manchen Zügen ein wenig zu sehr an andere zeitgenössische Romane jüngerer Autoren, die gut gemacht sind, die sich ein kurioses oder schrilles Thema vorgeben, vielleicht ist es auch das zu lockere umgehen mit Ernstem – und damit ein den eigenen Forderungen nach mehr Wirklichkeit nicht entsprechen? Ist es selbst eher ein Trick, der hier Wirklichkeit für sich reklamiert?

Und woher dann dieser Satz, der evtl. das Zeug dazu hätte, eine Poetik zu benennen, zum Vorigen aber eher in Widerspruch zu stehen scheint:
„Ist es nicht erstaunlich, wie die Träume, manchmal, nicht immer, dem Staub und der Asche unserer Wirklichkeit Leben einhauchen?“ (S. 128)
Geht es nun um mehr Wirklichkeit oder um mehr Traum? Wo liegt das Primat?
Das alles klingt freilich problematischer als die Lektüre war.

Die war wie gesagt angenehm und unterhaltend, es gibt hübsche Stellen, er ist ein Erzähltalent, woher also der unbefriedigende Rest – wo liegt hier das Problem? Es wäre interessant, den Lektüreeindruck anderer Leser zu haben: Wie ist es ihnen ergangen? Ähnlich? Ganz anders?
Zuweilen erinnert das fabulierende, um Buntheit bemühte Erzählen Tasics an Hrabal. – Das kann der Autor sich als Erfolg auf die Fahnen schreiben, denn es wird kein Zufall sein, wenn auf Seite 169 gerade Bohumil Hrabal als Vergleich und Beispiel herangezogen wird, um seine Erzählfiktion (?) zu erläutern. Wenn es nur als Bescheidenheitsgeste gemeint war, hätte er es besser weggelassen. Jedenfalls stellt er sich wohl in die Tradition Hrabals und gibt dem Leser damit auch einen Hinweis, wie er gesehen und gelesen sein möchte, woher er kommt, worauf er sich bezieht. Das ist einerseits mutig, andererseits wäre es dezenter und bescheidener gewesen, den geneigten Leser selbst die Parallele entdecken zu lassen – oder eben nicht – und nicht durch Explizites, sondern durch´s Erzählte selbst.

Schön allerdings, wie er am Ende des ersten Teils den Kreis schließt und angedeutet wird, dass all die hymnischen Erinnerungen an seinen toten Bruder ihm in einem kurzen Moment als Erinnerungen durch den Kopf schießen. (Vgl. S. 60 f)
Schön auch das durch ein Zeitungsfoto evozierte imaginierte Bild seiner Frau am Strand, mit 16, als er sie noch nicht kannte. (Vgl. S. 155)
Schön auch die extrem geraffte, reflektierende Zusammenfassung des Geschehenen auf S. 129, die zugleich die musikalische Einteilung motiviert.

Man darf gespannt sein auf das angekündigte zweite Buch dieses Autors, mit dem poetischen Titel „Regen und Papier“. Das zweite Buch wird gemeinhin ja als das Schwerere angesehen – und es wird einen Gradmesser darstellen, einen Eindruck und die Zweifel zu bestätigen oder zu zerstreuen.

„Roman in drei Sätzen“ steht im Untertitel, die drei Teile des Buches sind mit „Allegro – Largo cantabile – Allegro non molto“ überschrieben. Es geht also nicht, wie man zunächst beim Lesen dieses Untertitels vermuten könnte, um drei gesprochene respektive geschriebene Sätze, was auch ein origineller Versuch wäre, sondern um Musikalische.

Dem könnte, auch wenn sie oft vier Sätze hat, die Sonatenform entsprechen, gebundener und strukturierter als die freie Phantasie. Die Leichtigkeit der zyklischen Sonatenform hätte im Ton des Buches und im Umgang mit einem schweren Thema, seine Entsprechung. Die Sonate, die für harmonische Fülle steht und als Einleitung eines Gesangswerkes fungieren kann, könnte im Fall dieses Buches die Form sein, die der Huldigung des Bruders entspricht und den reinen Gesang vorbereiten soll?

12 Antworten to “Vladimir Tasic „Abschiedsgeschenk. Roman in drei Sätzen“”

  1. 1 ewu simpel
    Mai 14th, 2007 at 2:52 pm

    lieber helmut!

    ich habe eine ähnliche leserfahrung gemacht. auch ich war vom anfang fasziniert und wurde, je länger die lektüre dauerte, immer mehr enttäuscht. zu viele digressionen, zu viele stilistische fingerübungen, zu viele themen, die angesprochen werden, zu viele sentenziöse passagen, und dann der immer wieder auftauchende unsagbarkeitstopos, der nicht wirklich greift, die fragmentarisch gebotenen notizen des genialischen bruders, die ein buch im buch darstellen, einen eigenen textkorpus, und dazu kommt dann, daß die wirklich ernsten themen wie tod, exil, heimat, nostalgie nur angerissen und kaum erzählerisch dargestellt werden.

    mein eindruck: ein kessel buntes in postmodernem erzählgewand, durch das die wucht und die autorität des erzählten immer wieder in zweifel gezogen wird. das darf man, nur muß es seinen funktionalen sinn haben. der allerdings wurde von mir nicht erkannt.

    leistet der erzähler eigentlich trauerarbeit? oder ist es ein erinnerungsbuch? enthaltend nicht nur erinnerungen an seinen bruder, sondern an seine eigene kindheit und jugend, sein freiwilliges exil und die konsequenzen für das folgende leben in kanada.
    was wäre damit geholfen, wenn wir annehmen, daß der bruder eigentlich das alter ego des erzählers ist, um das er trauert, d.h. um eine frühere version seiner selbst? dadurch würden sich einige motive des romans zusammenschließen lassen, und vor allem der überhang nostalgischer momente und der widrigkeiten des exils im letzten teil, der die liebe zu seiner frau und nicht mehr die brudergeschichte erzählt, würden nachvollziehbarer. beim lesen hatte ich jedenfalls den eindruck, das es sich bei diesem roman um das literarische epitaph eines früheren ichs handelt. nur was ist damit gewonnen? es bleibt die inkohärenz der teile, das ambitionierte der form, die leider die erzählerisch gelungenen passagen überwiegen. schade.

    grüße, uwe.

  2. 2 Helmut
    Mai 15th, 2007 at 9:57 am

    Lieber Uwe,

    fand ich interessant, dass Du es ähnlich siehst. – Ich war wirklich gespannt auf Reaktionen, weil ich das nicht ganz positive Gefühl nach der Lektüre nicht so ganz dingfest machen konnte.
    Du meinst, dass er die Wucht und Autorität dessen, was er macht, selbst relativiert. Ja, so ähnlich sah ich es auch. Ich denke Hrabal spielt eine große Rolle. Er will leicht schreiben. Auch angesichts des Todes. Das tut er auch und ich finde gar nichts Anstößiges daran. Aber, ja, es hat etwas mit mangelndem Ernst oder so ähnlich zu tun, scheint mir. Und das nicht in dem Sinn, dass man mit dem Thema Tod nur ernst umgehen dürfte, sondern in dem Sinn, dass er selbst sein Thema nicht ganz ernstzunehmen scheint. Das Buch macht nicht den Eindruck eines notwendigen Zeugnisses. Und, ja, vielleicht spielt es sich etwas auf, was nicht nötig gewesen wäre und ihm nicht bekommt.
    Du fragst nach der Trauerarbeit – ein Stück weit kann man das Buch schon als solche sehen, für mich spricht nichts dagegen.
    Allerdings habe ich den Bruder an keiner Stelle als alter ego gelesen – zu verschieden sind Mistkäfer und Kojote. – Ich kann mich auch an keinen Hinweis in diese Richtung erinnern.
    Aber ganz glücklich bist Du mit dem Buch, obwohl es positive Ansätze hat, also auch nicht geworden.
    Ich hatte überlegt wie es wäre, wenn man nur den ersten Teil hätte. Mir hätte der, glaube ich, sehr gut gefallen. Er hätte mich mehr überzeugt als das ganze Buch. Vielleicht einfach (noch?) kein Roman(erzähler)?

    Grüße,

    Helmut

  3. 3 ewu simpel
    Mai 16th, 2007 at 10:47 am

    hallO!

    aber auch ein ego kann im laufe eines lebens in verschiedenes, ja auch widersprechendes zerfallen. gemeint war von mir eine frühere version eines ichs, die mit dem freilwilligen exil zurückgelassen wird und die dann als erinnerung im leben in der sog. “neuen welt” seine rolle spielt, bis es letztlich ein- oder anverwandelt wird, dem jetzigen, aktuellen, als asche in der glasur eines tongefäßes. so würde sich das herz-thema, die anatomie-passagen, die nostalgie-motivik zusammenschließen lassen. im ganzen also der versuch, das zurückgelassene und solcherart verschwundene ich in das jetzige leben zu integrieren, und mit ihm die erinnerungen an das heimatland, seiner kultur, seiner tradition.

    aber das war nur so ein gedanke beim lesen. der roman soll ja autobiographisch eingefärbt sein, vieles stimmt mit der biographie des autors überein, nur einen bruder gibt es eben in dessen leben nicht, wie ich im internet lesen konnte. daher vielleicht meine assoziation, es hier mit einem literarischen epitaph für ein verlorenes, vergangenes ich zu tun zu haben.

    es bleibt das gefühl eines ungenügens. und das liegt vor allem an der vielstimmigkeit der themen, der gewollten und so ambitioniert wirkenden vielstimmigkeit, bei der die zentralen themen – tod, heimat, exil – unterzugehen drohen. der autor wollte zu viel: literarische anspielungen, referenzen und pointierte sentenzen, stilübungen, themen und motive. beschränkung hätte not getan. welche passagen finden wir gelungen? eben solche, die, durchaus mit perspektiv- und zeitenwechsel, einen ereigniszusammenhang sinnlich präzise, anteilnehmend und doch distanziert erzählen, etwa das mediziner-soiree (17-29), das herdophon (33-35), die vorgestellte sektio des bruders (119-123), die hochbegabung des bruders und wie sie die klassifikationsversuche unterläuft (133-146), die begegnung mit seiner frau, der töpferin (151-181) u.a.m. aber wie soll man die ambitionierten, vielleicht sogar bisweilen genialischen notate des bruders über okkulte anatomie, über das herz, über die liebe und die gabe zusammenfügen ins erzählerische gesamtbild?

    das fragmentarische und fragmentierende, digressive erzählen, mit den vielen brüchen und abgehobenen reflexionsebenen: man könnte versucht sein, es ginge dem autor letztlich um das vorzeigen seines könnens, bei dem die notwendigkeit dessen, worüber er schreiben MUSS, aufs spiel gesetzt wird. und wozu die sprachkritischen reflexionen, wenn man sich dann doch nicht an ihre konsequenzen hält?

    die biographie eines menschen als scherbenhaufen, der nicht zu einer kohärenten gestalt zusammengefügt werden kann – die idee ist interessant, allein die durchführung ist nicht ganz gelungen, wie ich finde.

    grüße,
    uwe.

  4. 4 Helmut
    Mai 19th, 2007 at 8:39 pm

    Lieber Uwe,

    in der Beurteilung dieses Buches sind wir, das darf ja durchaus auch mal sein, ziemlich auf einer Linie.
    Um die Biographie des Autors hatte ich mich nicht weiter gekümmert, insofern war es interessant, dass er gar keinen Bruder hat. Wenn das richtig ist, ist das freilich ein starkes Argument für die Alter ego-These, die mich ansonsten gar nicht überzeugt hätte und für die es im buch meiner Meinung nach nicht den geringsten Anhaltspunkt gibt.
    Ich könnte Deinen Kommentar weitgehend unterschreiben: Gefühl des Ungenügens – evtl. zu viel gewollt – fehlendes Muss – störende bzw. inkonsequente Sprachkritik.
    Ein wenig abweichen würde ich von Deiner Ansicht zur Biographie als Scherbenhaufen, denn: Welche neuere Darstellung einer Biographie – nicht in diesem Genre, sondern als Roman – wäre denn KEIN Scherbenhaufen?
    Kann man moderne Leben überhaupt noch anders darstellen, denn als fragmentierte?
    Doch dazu in der nächsten Besprechung mehr, die ab morgen in Arbeit ist: Otto de Kat: “Sehnsucht nach Kapstadt”.

    Grüße,

    Helmut

  5. 5 ewu simpel
    Mai 22nd, 2007 at 9:39 am

    lieber helmut!
    kann es sein, daß du oder w-d das layout des eckfensters verändert habt? ich bekomme jedenfalls nur noch die englische fassung der page auf meinen rechner. auch kann ich die kommentare nicht immer unter den besprechungen einsehen, sondern erst unter “comments rss”. was hat das zu bedeuten?

    grüße, uwe.

  6. 6 Helmut
    Mai 23rd, 2007 at 11:44 am

    Hallo Uwe,

    wir versuchen, ob ein anderes Layout besser zur Seite passt. Kannst Du genauer beschreiben, was nicht funktioniert incl. Betriebssystems, Browser und Browserversion?

  7. 7 ewu simpel
    Mai 23rd, 2007 at 12:45 pm

    hallo!

    es funktioniert alles. nur fand ich andere seite übersichtlicher, in teilen benutzerfreundlicher. vor allem konnte ich dort, und zwar rechts an der seite, die letzten, neuesten kommentare zu den besprechungen einsehen und erkennen, ob du auf meinen sermon geantwortet hattest. das fand ich besser. vielleicht ist es möglich, das auf dieser seite hier auch so einzurichten. sonst geht alles wie bei der anderen auch.
    grüße, uwe.

  8. 8 ewu simpel
    Mai 23rd, 2007 at 12:47 pm

    hallo!

    alles zurück. gerade sehe ich, daß genau das, was ich monierte im 7. kommentar, nun eingerichtet wurde.
    habt dank!

    uwe.

  9. 9 Helmut
    Mai 23rd, 2007 at 5:11 pm

    Hallo,

    mich deucht, dass ich Kommentar Nr. 6 gar nicht geschrieben habe?!?

  10. 10 wolf-dieter
    Mai 23rd, 2007 at 6:52 pm

    Hallo Helmut, Hallo Uwe,

    1.) Ich habe den Helmut-Kommentar geschrieben, weil ich gerade so angemeldet war.
    und 2.) Das Template der Seite enthält viele englische Begriffe, die ich gerne durch die deutschen ersetze, wenn wir bei diesem Layout bleiben.

  11. 11 Helmut
    Mai 24th, 2007 at 9:05 am

    Huch!,

    ich habe einen ghostwriter!

    H.

  12. 12 Helmut
    Mai 25th, 2007 at 8:39 am

    Hallo,

    am 22.05.07 ist in der NZZ eine Besprechung über dieses Buch erschienen. – Leider habe ich sie nicht vorliegen.
    Aber der Rezensent Andreas Breitenstein scheint laut Perlentaucher begeistert zu sein – er war wohl weniger kritisch als wir.

    Vielleicht komme ich noch irgendwie an den Artikel – online habe ich ihn nicht gefunden.

    Grüße,

    Helmut