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	<title>Kommentare zu: Vladimir Tasic „Abschiedsgeschenk. Roman in drei S&#228;tzen“</title>
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	<description>Bücher, Bücher</description>
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		<title>Von: Helmut</title>
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		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2007 06:39:34 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

am 22.05.07 ist in der NZZ eine Besprechung &#252;ber dieses Buch erschienen. - Leider habe ich sie nicht vorliegen.
Aber der Rezensent Andreas Breitenstein scheint laut Perlentaucher begeistert zu sein - er war wohl weniger kritisch als wir.

Vielleicht komme ich noch irgendwie an den Artikel - online habe ich ihn nicht gefunden.

Gr&#252;&#223;e,

Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>am 22.05.07 ist in der NZZ eine Besprechung &#252;ber dieses Buch erschienen. &#8211; Leider habe ich sie nicht vorliegen.<br />
Aber der Rezensent Andreas Breitenstein scheint laut Perlentaucher begeistert zu sein &#8211; er war wohl weniger kritisch als wir.</p>
<p>Vielleicht komme ich noch irgendwie an den Artikel &#8211; online habe ich ihn nicht gefunden.</p>
<p>Gr&#252;&#223;e,</p>
<p>Helmut</p>
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		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/05/11/vladimir-tasic-abschiedsgeschenk-roman-in-drei-satzen/comment-page-1/#comment-6510</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2007 07:05:38 +0000</pubDate>
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		<description>Huch!,

ich habe einen ghostwriter!

H.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Huch!,</p>
<p>ich habe einen ghostwriter!</p>
<p>H.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: wolf-dieter</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/05/11/vladimir-tasic-abschiedsgeschenk-roman-in-drei-satzen/comment-page-1/#comment-6502</link>
		<dc:creator>wolf-dieter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 16:52:16 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Helmut, Hallo Uwe,

1.) Ich habe den Helmut-Kommentar geschrieben, weil ich gerade so angemeldet war.
und 2.) Das Template der Seite enth&#228;lt viele englische Begriffe, die ich gerne durch die deutschen ersetze, wenn wir bei diesem Layout bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Helmut, Hallo Uwe,</p>
<p>1.) Ich habe den Helmut-Kommentar geschrieben, weil ich gerade so angemeldet war.<br />
und 2.) Das Template der Seite enth&#228;lt viele englische Begriffe, die ich gerne durch die deutschen ersetze, wenn wir bei diesem Layout bleiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/05/11/vladimir-tasic-abschiedsgeschenk-roman-in-drei-satzen/comment-page-1/#comment-6499</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 15:11:58 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

mich deucht, dass ich Kommentar Nr. 6 gar nicht geschrieben habe?!?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>mich deucht, dass ich Kommentar Nr. 6 gar nicht geschrieben habe?!?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/05/11/vladimir-tasic-abschiedsgeschenk-roman-in-drei-satzen/comment-page-1/#comment-6496</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 10:47:20 +0000</pubDate>
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		<description>hallo!

alles zur&#252;ck. gerade sehe ich, da&#223; genau das, was ich monierte im 7. kommentar, nun eingerichtet wurde.
habt dank!

uwe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo!</p>
<p>alles zur&#252;ck. gerade sehe ich, da&#223; genau das, was ich monierte im 7. kommentar, nun eingerichtet wurde.<br />
habt dank!</p>
<p>uwe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/05/11/vladimir-tasic-abschiedsgeschenk-roman-in-drei-satzen/comment-page-1/#comment-6495</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 10:45:06 +0000</pubDate>
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		<description>hallo!

es funktioniert alles. nur fand ich andere seite &#252;bersichtlicher, in teilen benutzerfreundlicher. vor allem konnte ich dort, und zwar rechts an der seite, die letzten, neuesten kommentare zu den besprechungen einsehen und erkennen, ob du auf meinen sermon geantwortet hattest. das fand ich besser. vielleicht ist es m&#246;glich, das auf dieser seite hier auch so einzurichten. sonst geht alles wie bei der anderen auch. 
gr&#252;&#223;e, uwe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo!</p>
<p>es funktioniert alles. nur fand ich andere seite &#252;bersichtlicher, in teilen benutzerfreundlicher. vor allem konnte ich dort, und zwar rechts an der seite, die letzten, neuesten kommentare zu den besprechungen einsehen und erkennen, ob du auf meinen sermon geantwortet hattest. das fand ich besser. vielleicht ist es m&#246;glich, das auf dieser seite hier auch so einzurichten. sonst geht alles wie bei der anderen auch.<br />
gr&#252;&#223;e, uwe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/05/11/vladimir-tasic-abschiedsgeschenk-roman-in-drei-satzen/comment-page-1/#comment-6494</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 09:44:42 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Uwe,

wir versuchen, ob ein anderes Layout besser zur Seite passt. Kannst Du genauer beschreiben, was nicht funktioniert incl.  Betriebssystems, Browser und Browserversion?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Uwe,</p>
<p>wir versuchen, ob ein anderes Layout besser zur Seite passt. Kannst Du genauer beschreiben, was nicht funktioniert incl.  Betriebssystems, Browser und Browserversion?</p>
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	<item>
		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/05/11/vladimir-tasic-abschiedsgeschenk-roman-in-drei-satzen/comment-page-1/#comment-6484</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2007 07:39:42 +0000</pubDate>
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		<description>lieber helmut!
kann es sein, da&#223; du oder w-d das layout des eckfensters ver&#228;ndert habt? ich bekomme jedenfalls nur noch die englische fassung der page auf meinen rechner. auch kann ich die kommentare nicht immer unter den besprechungen einsehen, sondern erst unter &quot;comments rss&quot;. was hat das zu bedeuten?

gr&#252;&#223;e, uwe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber helmut!<br />
kann es sein, da&#223; du oder w-d das layout des eckfensters ver&#228;ndert habt? ich bekomme jedenfalls nur noch die englische fassung der page auf meinen rechner. auch kann ich die kommentare nicht immer unter den besprechungen einsehen, sondern erst unter &#8220;comments rss&#8221;. was hat das zu bedeuten?</p>
<p>gr&#252;&#223;e, uwe.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/05/11/vladimir-tasic-abschiedsgeschenk-roman-in-drei-satzen/comment-page-1/#comment-6464</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 May 2007 18:39:02 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Uwe,

in der Beurteilung dieses Buches sind wir, das darf ja durchaus auch mal sein, ziemlich auf einer Linie.
Um die Biographie des Autors hatte ich mich nicht weiter gek&#252;mmert, insofern war es interessant, dass er gar keinen Bruder hat. Wenn das richtig ist, ist das freilich ein starkes Argument f&#252;r die Alter ego-These, die mich ansonsten gar nicht &#252;berzeugt h&#228;tte und f&#252;r die es im buch meiner Meinung nach nicht den geringsten Anhaltspunkt gibt.
Ich k&#246;nnte Deinen Kommentar weitgehend unterschreiben: Gef&#252;hl des Ungen&#252;gens - evtl. zu viel gewollt - fehlendes Muss - st&#246;rende bzw. inkonsequente Sprachkritik.
Ein wenig abweichen w&#252;rde ich von Deiner Ansicht zur Biographie als Scherbenhaufen, denn: Welche neuere Darstellung einer Biographie - nicht in diesem Genre, sondern als Roman - w&#228;re denn KEIN Scherbenhaufen? 
Kann man moderne Leben &#252;berhaupt noch anders darstellen, denn als fragmentierte? 
Doch dazu in der n&#228;chsten Besprechung mehr, die ab morgen in Arbeit ist: Otto de Kat: &quot;Sehnsucht nach Kapstadt&quot;.

Gr&#252;&#223;e,

Helmut</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Uwe,</p>
<p>in der Beurteilung dieses Buches sind wir, das darf ja durchaus auch mal sein, ziemlich auf einer Linie.<br />
Um die Biographie des Autors hatte ich mich nicht weiter gek&#252;mmert, insofern war es interessant, dass er gar keinen Bruder hat. Wenn das richtig ist, ist das freilich ein starkes Argument f&#252;r die Alter ego-These, die mich ansonsten gar nicht &#252;berzeugt h&#228;tte und f&#252;r die es im buch meiner Meinung nach nicht den geringsten Anhaltspunkt gibt.<br />
Ich k&#246;nnte Deinen Kommentar weitgehend unterschreiben: Gef&#252;hl des Ungen&#252;gens &#8211; evtl. zu viel gewollt &#8211; fehlendes Muss &#8211; st&#246;rende bzw. inkonsequente Sprachkritik.<br />
Ein wenig abweichen w&#252;rde ich von Deiner Ansicht zur Biographie als Scherbenhaufen, denn: Welche neuere Darstellung einer Biographie &#8211; nicht in diesem Genre, sondern als Roman &#8211; w&#228;re denn KEIN Scherbenhaufen?<br />
Kann man moderne Leben &#252;berhaupt noch anders darstellen, denn als fragmentierte?<br />
Doch dazu in der n&#228;chsten Besprechung mehr, die ab morgen in Arbeit ist: Otto de Kat: &#8220;Sehnsucht nach Kapstadt&#8221;.</p>
<p>Gr&#252;&#223;e,</p>
<p>Helmut</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/05/11/vladimir-tasic-abschiedsgeschenk-roman-in-drei-satzen/comment-page-1/#comment-6443</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2007 08:47:05 +0000</pubDate>
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		<description>hallO!

aber auch ein ego kann im laufe eines lebens in verschiedenes, ja auch widersprechendes zerfallen. gemeint war von mir eine fr&#252;here version eines ichs, die mit dem freilwilligen exil zur&#252;ckgelassen wird und die dann als erinnerung im leben in der sog. &quot;neuen welt&quot; seine rolle spielt, bis es letztlich ein- oder anverwandelt wird, dem jetzigen, aktuellen, als asche in der glasur eines tongef&#228;&#223;es. so w&#252;rde sich das herz-thema, die anatomie-passagen, die nostalgie-motivik zusammenschlie&#223;en lassen. im ganzen also der versuch, das zur&#252;ckgelassene und solcherart verschwundene ich in das jetzige leben zu integrieren, und mit ihm die erinnerungen an das heimatland, seiner kultur, seiner tradition. 

aber das war nur so ein gedanke beim lesen. der roman soll ja autobiographisch eingef&#228;rbt sein, vieles stimmt mit der biographie des autors &#252;berein, nur einen bruder gibt es eben in dessen leben nicht, wie ich im internet lesen konnte. daher vielleicht meine assoziation, es hier mit einem literarischen epitaph f&#252;r ein verlorenes, vergangenes ich zu tun zu haben.

es bleibt das gef&#252;hl eines ungen&#252;gens. und das liegt vor allem an der vielstimmigkeit der themen, der gewollten und so ambitioniert wirkenden vielstimmigkeit, bei der die zentralen themen - tod, heimat, exil - unterzugehen drohen. der autor wollte zu viel: literarische anspielungen, referenzen und pointierte sentenzen, stil&#252;bungen, themen und motive. beschr&#228;nkung h&#228;tte not getan. welche passagen finden wir gelungen? eben solche, die, durchaus mit perspektiv- und zeitenwechsel, einen ereigniszusammenhang sinnlich pr&#228;zise, anteilnehmend und doch distanziert erz&#228;hlen, etwa das mediziner-soiree (17-29), das herdophon (33-35), die vorgestellte sektio des bruders (119-123), die hochbegabung des bruders und wie sie die klassifikationsversuche unterl&#228;uft (133-146), die begegnung mit seiner frau, der t&#246;pferin (151-181) u.a.m. aber wie soll man die ambitionierten, vielleicht sogar bisweilen genialischen notate des bruders &#252;ber okkulte anatomie, &#252;ber das herz, &#252;ber die liebe und die gabe zusammenf&#252;gen ins erz&#228;hlerische gesamtbild? 

das fragmentarische und fragmentierende, digressive erz&#228;hlen, mit den vielen br&#252;chen und abgehobenen reflexionsebenen: man k&#246;nnte versucht sein, es ginge dem autor letztlich um das vorzeigen seines k&#246;nnens, bei dem die notwendigkeit dessen, wor&#252;ber er schreiben MUSS, aufs spiel gesetzt wird. und wozu die sprachkritischen reflexionen, wenn man sich dann doch nicht an ihre konsequenzen h&#228;lt? 

die biographie eines menschen als scherbenhaufen, der nicht zu einer koh&#228;renten gestalt zusammengef&#252;gt werden kann - die idee ist interessant, allein die durchf&#252;hrung ist nicht ganz gelungen, wie ich finde.

gr&#252;&#223;e,
uwe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallO!</p>
<p>aber auch ein ego kann im laufe eines lebens in verschiedenes, ja auch widersprechendes zerfallen. gemeint war von mir eine fr&#252;here version eines ichs, die mit dem freilwilligen exil zur&#252;ckgelassen wird und die dann als erinnerung im leben in der sog. &#8220;neuen welt&#8221; seine rolle spielt, bis es letztlich ein- oder anverwandelt wird, dem jetzigen, aktuellen, als asche in der glasur eines tongef&#228;&#223;es. so w&#252;rde sich das herz-thema, die anatomie-passagen, die nostalgie-motivik zusammenschlie&#223;en lassen. im ganzen also der versuch, das zur&#252;ckgelassene und solcherart verschwundene ich in das jetzige leben zu integrieren, und mit ihm die erinnerungen an das heimatland, seiner kultur, seiner tradition. </p>
<p>aber das war nur so ein gedanke beim lesen. der roman soll ja autobiographisch eingef&#228;rbt sein, vieles stimmt mit der biographie des autors &#252;berein, nur einen bruder gibt es eben in dessen leben nicht, wie ich im internet lesen konnte. daher vielleicht meine assoziation, es hier mit einem literarischen epitaph f&#252;r ein verlorenes, vergangenes ich zu tun zu haben.</p>
<p>es bleibt das gef&#252;hl eines ungen&#252;gens. und das liegt vor allem an der vielstimmigkeit der themen, der gewollten und so ambitioniert wirkenden vielstimmigkeit, bei der die zentralen themen &#8211; tod, heimat, exil &#8211; unterzugehen drohen. der autor wollte zu viel: literarische anspielungen, referenzen und pointierte sentenzen, stil&#252;bungen, themen und motive. beschr&#228;nkung h&#228;tte not getan. welche passagen finden wir gelungen? eben solche, die, durchaus mit perspektiv- und zeitenwechsel, einen ereigniszusammenhang sinnlich pr&#228;zise, anteilnehmend und doch distanziert erz&#228;hlen, etwa das mediziner-soiree (17-29), das herdophon (33-35), die vorgestellte sektio des bruders (119-123), die hochbegabung des bruders und wie sie die klassifikationsversuche unterl&#228;uft (133-146), die begegnung mit seiner frau, der t&#246;pferin (151-181) u.a.m. aber wie soll man die ambitionierten, vielleicht sogar bisweilen genialischen notate des bruders &#252;ber okkulte anatomie, &#252;ber das herz, &#252;ber die liebe und die gabe zusammenf&#252;gen ins erz&#228;hlerische gesamtbild? </p>
<p>das fragmentarische und fragmentierende, digressive erz&#228;hlen, mit den vielen br&#252;chen und abgehobenen reflexionsebenen: man k&#246;nnte versucht sein, es ginge dem autor letztlich um das vorzeigen seines k&#246;nnens, bei dem die notwendigkeit dessen, wor&#252;ber er schreiben MUSS, aufs spiel gesetzt wird. und wozu die sprachkritischen reflexionen, wenn man sich dann doch nicht an ihre konsequenzen h&#228;lt? </p>
<p>die biographie eines menschen als scherbenhaufen, der nicht zu einer koh&#228;renten gestalt zusammengef&#252;gt werden kann &#8211; die idee ist interessant, allein die durchf&#252;hrung ist nicht ganz gelungen, wie ich finde.</p>
<p>gr&#252;&#223;e,<br />
uwe.</p>
]]></content:encoded>
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