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	<title>Kommentare zu: Gerhard Meier: &#8220;Die Ballade vom Schneien&#8221;</title>
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		<title>Von: Helmut</title>
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		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 06:25:42 +0000</pubDate>
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		<description>Unter dem Titel &quot;Umweg, Dienstweg, Abweg&quot; gratulierte die &quot;Zeit&quot; vom 21.06.2007 auf S. 58 Gerhard Meier zum 90. Geburtstag. 
Von seinem monologischen Erz&#228;hlen wird berichtet und Meier selbst zitiert: 
&quot;Zur Funktion der Kunst w&#228;re vielleicht zu sagen: Kunst k&#246;nne einen nicht einfacher und somit nicht t&#252;chtiger machen. Kunst k&#246;nne einen h&#246;chstens f&#252;r Augenblicke gl&#252;cklich und vor allem menschlicher machen, was aber keine Kleinigkeit sei, denn das Gegenteil von menschlcih sei ja eben unmenschlich. Wobei es sich er&#252;brige, n&#228;her einzugehen auf die Unmenschlichkeit.&quot;
Jean Paul hatte bez&#252;glich der Kunst - in seinem Fall: der B&#252;cher - bereits &#228;hnlich geurteilt.
Recht h&#252;bsch ist der hergestellte Konnex zwischen Einfachheit und T&#252;chtigkeit. - Ob da die T&#252;chtigen (wer/ wo sind sie?) ohne weiteres zuzustimmen bereit w&#228;ren? 
´Menschlich´ allerdings halte ich f&#252;r einen schwierigen, belasteten Begriff. - Muss man ihn notwendig positiv besetzen, wie es hier gemeint ist? Insofern w&#228;re es doch gerade n&#246;tig, n&#228;her darauf einzugehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;Umweg, Dienstweg, Abweg&#8221; gratulierte die &#8220;Zeit&#8221; vom 21.06.2007 auf S. 58 Gerhard Meier zum 90. Geburtstag.<br />
Von seinem monologischen Erz&#228;hlen wird berichtet und Meier selbst zitiert:<br />
&#8220;Zur Funktion der Kunst w&#228;re vielleicht zu sagen: Kunst k&#246;nne einen nicht einfacher und somit nicht t&#252;chtiger machen. Kunst k&#246;nne einen h&#246;chstens f&#252;r Augenblicke gl&#252;cklich und vor allem menschlicher machen, was aber keine Kleinigkeit sei, denn das Gegenteil von menschlcih sei ja eben unmenschlich. Wobei es sich er&#252;brige, n&#228;her einzugehen auf die Unmenschlichkeit.&#8221;<br />
Jean Paul hatte bez&#252;glich der Kunst &#8211; in seinem Fall: der B&#252;cher &#8211; bereits &#228;hnlich geurteilt.<br />
Recht h&#252;bsch ist der hergestellte Konnex zwischen Einfachheit und T&#252;chtigkeit. &#8211; Ob da die T&#252;chtigen (wer/ wo sind sie?) ohne weiteres zuzustimmen bereit w&#228;ren?<br />
´Menschlich´ allerdings halte ich f&#252;r einen schwierigen, belasteten Begriff. &#8211; Muss man ihn notwendig positiv besetzen, wie es hier gemeint ist? Insofern w&#228;re es doch gerade n&#246;tig, n&#228;her darauf einzugehen.</p>
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