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	<title>Kommentare zu: Filme und B&#252;cher</title>
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	<description>Bücher, Bücher</description>
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		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/comment-page-1/#comment-7012</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 17:10:21 +0000</pubDate>
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		<description>Halten wir mal fest: Lesen darf (immerhin das!) etwas mit Gl&#252;ck zu tun haben.
Das mag etwas mit verf&#252;gbaren Freir&#228;umen  - spielerische Autonomie - zu tun haben.
Zu Nr. 19: 
Ob es Filme gibt, die &#228;hnliche Erfahrungen vermitteln. Vielleicht. Vorausgestzt, dass man bereit ist, &#196;pfel mit Birnen zu vergleichen. - Oder hat man hier prinzipiell Geschiedenes vor sich? 
Wie stellt man sich dazu?
Medienkonsum ist das eine wie das andere. Aber mir ist es ein Unterschied, ob ich lese oder Filme sehe. Jedenfalls, das kann ich f&#252;r mich feststellen, haben die meisten Filme eine sehr viel k&#252;rzere Halbwertszeit, als B&#252;cher. - Das kann aber auch mit der Zeit der aufgewandten Rezeption zu tun haben?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Halten wir mal fest: Lesen darf (immerhin das!) etwas mit Gl&#252;ck zu tun haben.<br />
Das mag etwas mit verf&#252;gbaren Freir&#228;umen  &#8211; spielerische Autonomie &#8211; zu tun haben.<br />
Zu Nr. 19:<br />
Ob es Filme gibt, die &#228;hnliche Erfahrungen vermitteln. Vielleicht. Vorausgestzt, dass man bereit ist, &#196;pfel mit Birnen zu vergleichen. &#8211; Oder hat man hier prinzipiell Geschiedenes vor sich?<br />
Wie stellt man sich dazu?<br />
Medienkonsum ist das eine wie das andere. Aber mir ist es ein Unterschied, ob ich lese oder Filme sehe. Jedenfalls, das kann ich f&#252;r mich feststellen, haben die meisten Filme eine sehr viel k&#252;rzere Halbwertszeit, als B&#252;cher. &#8211; Das kann aber auch mit der Zeit der aufgewandten Rezeption zu tun haben?!</p>
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		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/comment-page-1/#comment-7011</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 19:55:29 +0000</pubDate>
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		<description>Im Augenblick habe ich keine Zeit zu antworten, aber auch ein Fundst&#252;ck zu bieten:
&quot;Es geht im Grunde um die Frage: Was ist Musik? Ist Musik etwas, wodurch wir die Welt verstehen k&#246;nnen? Ich meine, es ist beides. Wenn Sie nach einem schrecklichen Tag im B&#252;ro samt Telefonat mit ihrem Steuerberater endlich zu Hause sitzen, ein Glas Whisky trinken und Musik h&#246;ren, ein St&#252;ck, das sie lieben, und sie vergessen alles innerhalb von Sekunden: Das ist die Magie des Klanges. Und es ist auch gut so - warum nicht?&quot;
&quot;Und genau diese Trennung: da das Leben, da die Musik, regt mich bis heute auf! Das ist schrecklich! Musik und Leben geh&#246;ren zusammen, wir k&#246;nnen n&#228;mlich von der Musik sehr viel lernen.&quot;

Diese Zitate stammen aus einem Interview mit Barenboim in der &quot;Zeit&quot;: S. 17 und 18 vom 18. 10. 2007

Scheint mir gut auf unser Thema &#252;bertragbar?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Augenblick habe ich keine Zeit zu antworten, aber auch ein Fundst&#252;ck zu bieten:<br />
&#8220;Es geht im Grunde um die Frage: Was ist Musik? Ist Musik etwas, wodurch wir die Welt verstehen k&#246;nnen? Ich meine, es ist beides. Wenn Sie nach einem schrecklichen Tag im B&#252;ro samt Telefonat mit ihrem Steuerberater endlich zu Hause sitzen, ein Glas Whisky trinken und Musik h&#246;ren, ein St&#252;ck, das sie lieben, und sie vergessen alles innerhalb von Sekunden: Das ist die Magie des Klanges. Und es ist auch gut so &#8211; warum nicht?&#8221;<br />
&#8220;Und genau diese Trennung: da das Leben, da die Musik, regt mich bis heute auf! Das ist schrecklich! Musik und Leben geh&#246;ren zusammen, wir k&#246;nnen n&#228;mlich von der Musik sehr viel lernen.&#8221;</p>
<p>Diese Zitate stammen aus einem Interview mit Barenboim in der &#8220;Zeit&#8221;: S. 17 und 18 vom 18. 10. 2007</p>
<p>Scheint mir gut auf unser Thema &#252;bertragbar?!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/comment-page-1/#comment-7010</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 17:20:15 +0000</pubDate>
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		<description>ein fundst&#252;ck, das noch einmal das besondere der rezeptionszeit beim lesen thematisiert:
&quot;der roman soll keine eile haben. fr&#252;her konnte auch die eile in seine sph&#228;re geh&#246;ren, jetzt hat sie der film aufgenommen; an ihm gemessen mu&#223; der eilige roman immer unzul&#228;nglich bleiben. der roman, als gesch&#246;pf ruhigerer zeiten, mag etwas von dieser alten ruhe in unsere neue hastigkeit tragen. er k&#246;nnte vielen leuten als eine zeitlupe dienen; er k&#246;nnte zum verharren reizen ...&quot;
(elias canetti, aus den aufzeichnungen des jahres 1942)

was canetti nicht kannte oder f&#252;r nicht m&#246;glich hielt, war ein film, der durch seine gem&#228;chlichen kamerafahrten, seine montagetechnik und den ruhigen flu&#223; der einstellungen ein vergleichbares, entschleunigtes zeitempfinden beim rezipienten ausl&#246;sen kann. ich denke hier an &quot;a straight story&quot; von david lynch - dem filmischen hohelied auf die langsamkeit. es gibt sicherlich noch viele andere beispiele aus der filmgeschichte. 

und trotzdem finde ich das kriterium der reptionszeit und des zeitempfindens beim b&#252;cher lesen und filme schauen hilfreich, um unterschiede zu markieren:
lesen erm&#246;glicht eine weitgehend freie zeiteinteilung; 
die filmbetrachtung findet dagegen in der regel unter einer konkreten zeitvorgabe, ja man kann sogar sagen: unter einem gewissen zeitdruck statt. letzteres f&#252;hrt dazu, da&#223; der zuschauer dadurch st&#228;rker in seiner aufmerksamkeit gefordert ist, er mu&#223; sozusagen am &quot;ball&quot; bleiben und dem film einstellung f&#252;r einstellung konzentriert folgen, w&#228;hrend der leser seine aufmerksame lekt&#252;re jederzeit unterbrechen, verlangsamen oder beschleunigen kann. 

ich wei&#223;, wir hatten das schon angesprochen, doch wir hatten dabei meines wissens noch nicht thematisiert, was diese unterschiedlichen rezeptionsvorgaben mit unserem zeitsinn zu tun haben bzw. wie sie diesen gegebenenfalls modifizieren. vielleicht sollten wir dar&#252;ber auch noch einmal nachdenken, wenn m&#246;glich an konkreten lese- oder seherfahrungen. ich bin gespannt darauf, dar&#252;ber hier etwas lesen zu k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ein fundst&#252;ck, das noch einmal das besondere der rezeptionszeit beim lesen thematisiert:<br />
&#8220;der roman soll keine eile haben. fr&#252;her konnte auch die eile in seine sph&#228;re geh&#246;ren, jetzt hat sie der film aufgenommen; an ihm gemessen mu&#223; der eilige roman immer unzul&#228;nglich bleiben. der roman, als gesch&#246;pf ruhigerer zeiten, mag etwas von dieser alten ruhe in unsere neue hastigkeit tragen. er k&#246;nnte vielen leuten als eine zeitlupe dienen; er k&#246;nnte zum verharren reizen &#8230;&#8221;<br />
(elias canetti, aus den aufzeichnungen des jahres 1942)</p>
<p>was canetti nicht kannte oder f&#252;r nicht m&#246;glich hielt, war ein film, der durch seine gem&#228;chlichen kamerafahrten, seine montagetechnik und den ruhigen flu&#223; der einstellungen ein vergleichbares, entschleunigtes zeitempfinden beim rezipienten ausl&#246;sen kann. ich denke hier an &#8220;a straight story&#8221; von david lynch &#8211; dem filmischen hohelied auf die langsamkeit. es gibt sicherlich noch viele andere beispiele aus der filmgeschichte. </p>
<p>und trotzdem finde ich das kriterium der reptionszeit und des zeitempfindens beim b&#252;cher lesen und filme schauen hilfreich, um unterschiede zu markieren:<br />
lesen erm&#246;glicht eine weitgehend freie zeiteinteilung;<br />
die filmbetrachtung findet dagegen in der regel unter einer konkreten zeitvorgabe, ja man kann sogar sagen: unter einem gewissen zeitdruck statt. letzteres f&#252;hrt dazu, da&#223; der zuschauer dadurch st&#228;rker in seiner aufmerksamkeit gefordert ist, er mu&#223; sozusagen am &#8220;ball&#8221; bleiben und dem film einstellung f&#252;r einstellung konzentriert folgen, w&#228;hrend der leser seine aufmerksame lekt&#252;re jederzeit unterbrechen, verlangsamen oder beschleunigen kann. </p>
<p>ich wei&#223;, wir hatten das schon angesprochen, doch wir hatten dabei meines wissens noch nicht thematisiert, was diese unterschiedlichen rezeptionsvorgaben mit unserem zeitsinn zu tun haben bzw. wie sie diesen gegebenenfalls modifizieren. vielleicht sollten wir dar&#252;ber auch noch einmal nachdenken, wenn m&#246;glich an konkreten lese- oder seherfahrungen. ich bin gespannt darauf, dar&#252;ber hier etwas lesen zu k&#246;nnen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ewu simpel</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/comment-page-1/#comment-7009</link>
		<dc:creator>ewu simpel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 11:25:37 +0000</pubDate>
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		<description>t&#228;usche ich mich, oder sind wir wieder bei meiner ersten gegen&#252;berstellung von eigenen (buch) und fremden (film) bildern angelangt? 
f&#252;r mich jedenfalls ist diese unterscheidung zentral und ist es auch nach euren kommentaren und ihren n&#246;tigen differenzierungen geblieben. 

zu den orten des lesens und sehens an anderer stelle mehr.

zum gl&#252;ck des lesens nur dies:
lesen ist ein kontemplativer vorgang, eine mischung aus entspannung und konzentration, und darin liegt vielleicht ein gl&#252;ck verborgen, n&#228;mlich in einer sich selbst gen&#252;genden t&#228;tigkeit, die sich in einem raum spielerischer autonomie vollzieht.
ilma rakusa: &quot;das lesegl&#252;ck bietet, f&#252;r einen vergleichsweise bescheidenen aufwand, eine seltene mischung von bei-sich- und au&#223;er-sich-sein, einen zustand h&#246;chster wachheit und ruhiger entspannung. ausgetrickst der alltag, die zeitmaschine, der n&#252;tzlichkeitswahn. einzige bedingung, da&#223; sich der leser auf das gelesene einl&#228;&#223;t und die eigene imagination bet&#228;tigt.&quot;
lesen, so verstanden und praktiziert, kann eine seins- und damit eine gl&#252;cksweise sein. doch bei weitem nicht jede lekt&#252;re schafft dies. 
was mich interessieren w&#252;rde:
wie ist es mit filmen: k&#246;nnen auch diese ein solche selbst-erfahrung erm&#246;glichen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>t&#228;usche ich mich, oder sind wir wieder bei meiner ersten gegen&#252;berstellung von eigenen (buch) und fremden (film) bildern angelangt?<br />
f&#252;r mich jedenfalls ist diese unterscheidung zentral und ist es auch nach euren kommentaren und ihren n&#246;tigen differenzierungen geblieben. </p>
<p>zu den orten des lesens und sehens an anderer stelle mehr.</p>
<p>zum gl&#252;ck des lesens nur dies:<br />
lesen ist ein kontemplativer vorgang, eine mischung aus entspannung und konzentration, und darin liegt vielleicht ein gl&#252;ck verborgen, n&#228;mlich in einer sich selbst gen&#252;genden t&#228;tigkeit, die sich in einem raum spielerischer autonomie vollzieht.<br />
ilma rakusa: &#8220;das lesegl&#252;ck bietet, f&#252;r einen vergleichsweise bescheidenen aufwand, eine seltene mischung von bei-sich- und au&#223;er-sich-sein, einen zustand h&#246;chster wachheit und ruhiger entspannung. ausgetrickst der alltag, die zeitmaschine, der n&#252;tzlichkeitswahn. einzige bedingung, da&#223; sich der leser auf das gelesene einl&#228;&#223;t und die eigene imagination bet&#228;tigt.&#8221;<br />
lesen, so verstanden und praktiziert, kann eine seins- und damit eine gl&#252;cksweise sein. doch bei weitem nicht jede lekt&#252;re schafft dies.<br />
was mich interessieren w&#252;rde:<br />
wie ist es mit filmen: k&#246;nnen auch diese ein solche selbst-erfahrung erm&#246;glichen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/comment-page-1/#comment-7008</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 11:32:23 +0000</pubDate>
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		<description>Den trockenen Herrn Greiner in K&#252;rze ausgehebelt: Jo!

Internet: Freilich, auch - aber eben nicht in Buchform und es gibt auch Bilder und Filme - wenn man denn will.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den trockenen Herrn Greiner in K&#252;rze ausgehebelt: Jo!</p>
<p>Internet: Freilich, auch &#8211; aber eben nicht in Buchform und es gibt auch Bilder und Filme &#8211; wenn man denn will.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: wolf-dieter</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/comment-page-1/#comment-7007</link>
		<dc:creator>wolf-dieter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 08:36:55 +0000</pubDate>
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		<description>Lesen als Kulturtechnik, einverstanden. Aber wozu dieser ganze Eifer der Kultur, wenn nicht irgendwo am Horizont zumindest die Aussicht auf Gl&#252;ck d&#228;mmert?

Bei dieser Gelegenheit: Ich halte auch das Internet prim&#228;r f&#252;r ein Lesemedium.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lesen als Kulturtechnik, einverstanden. Aber wozu dieser ganze Eifer der Kultur, wenn nicht irgendwo am Horizont zumindest die Aussicht auf Gl&#252;ck d&#228;mmert?</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit: Ich halte auch das Internet prim&#228;r f&#252;r ein Lesemedium.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/comment-page-1/#comment-7006</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 21:52:21 +0000</pubDate>
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		<description>Noch ein Nachtrag zum Thema Lesen:

Ulrich Greiner hat in der Online-&quot;Zeit&quot; vom 25.10.2007, Nr. 44, unter dem Titel &quot;Macht Lesen gl&#252;cklich?&quot; einen kurzen Beitrag geschrieben, der f&#252;r N&#252;chternheit pl&#228;diert und das Lesen als notwendige Kulturtechnik, nicht als Hort des Gl&#252;cks oder Quell der Weisheit darstellt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Nachtrag zum Thema Lesen:</p>
<p>Ulrich Greiner hat in der Online-&#8221;Zeit&#8221; vom 25.10.2007, Nr. 44, unter dem Titel &#8220;Macht Lesen gl&#252;cklich?&#8221; einen kurzen Beitrag geschrieben, der f&#252;r N&#252;chternheit pl&#228;diert und das Lesen als notwendige Kulturtechnik, nicht als Hort des Gl&#252;cks oder Quell der Weisheit darstellt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/comment-page-1/#comment-7005</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 21:02:33 +0000</pubDate>
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		<description>Eins noch dazu:

Vielleicht war es mir zu selbstverst&#228;ndlich, mir fiel auf, dass ich das zugrundelegte ohne es zu formulieren:
Es ist eine Erfahrung von mir, dass ich mir von Personen in einem Buch ein Bild mache - man k&#246;nnte auch sagen: dass sich in mir ein Bild bildet. 
Dann kommt es hin und wieder vor, dass B&#252;cher die man kennt, verfilmt werden. Sehe ich den Film, was ich aus diesem und anderen Gr&#252;nden ungern oder unter Vorbehalt tue, dann &#252;belagert oder erdr&#252;ckt ode verdr&#228;ngt das konkretere Kinobild das subtilere Eigenbild.
Das kann man als unangenehm und auch als gewaltsam empfinden.
Das Kinobild okkupiert und kolonisiert (stramm gesagt).
Und es setzt (mehr oder weniger) das gleiche Bild in die K&#246;pfe aller. Also tr&#228;gtes zur Verarmung bei: Gleichmacherei.
Au&#223;erdem kann das, zumindest wenn es Kindern oder wenn es zum ersten Mal passiert, verst&#246;rend sein. Die Diekrepanz zwischen Eigenbild und Au&#223;enbild kann irritiertend, wenn nicht gar schockartig erfahren werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eins noch dazu:</p>
<p>Vielleicht war es mir zu selbstverst&#228;ndlich, mir fiel auf, dass ich das zugrundelegte ohne es zu formulieren:<br />
Es ist eine Erfahrung von mir, dass ich mir von Personen in einem Buch ein Bild mache &#8211; man k&#246;nnte auch sagen: dass sich in mir ein Bild bildet.<br />
Dann kommt es hin und wieder vor, dass B&#252;cher die man kennt, verfilmt werden. Sehe ich den Film, was ich aus diesem und anderen Gr&#252;nden ungern oder unter Vorbehalt tue, dann &#252;belagert oder erdr&#252;ckt ode verdr&#228;ngt das konkretere Kinobild das subtilere Eigenbild.<br />
Das kann man als unangenehm und auch als gewaltsam empfinden.<br />
Das Kinobild okkupiert und kolonisiert (stramm gesagt).<br />
Und es setzt (mehr oder weniger) das gleiche Bild in die K&#246;pfe aller. Also tr&#228;gtes zur Verarmung bei: Gleichmacherei.<br />
Au&#223;erdem kann das, zumindest wenn es Kindern oder wenn es zum ersten Mal passiert, verst&#246;rend sein. Die Diekrepanz zwischen Eigenbild und Au&#223;enbild kann irritiertend, wenn nicht gar schockartig erfahren werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/comment-page-1/#comment-7004</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 12:06:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/#comment-7004</guid>
		<description>Ich sehe das anders, aber vielleicht lassen wir die beiden Ansichten einmal so stehen und wenden uns anderem, etwa den Orten des Lesens respektive Sehens zu?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe das anders, aber vielleicht lassen wir die beiden Ansichten einmal so stehen und wenden uns anderem, etwa den Orten des Lesens respektive Sehens zu?!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: wolf-dieter</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/comment-page-1/#comment-7003</link>
		<dc:creator>wolf-dieter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 10:44:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/10/22/filme-und-bcher/#comment-7003</guid>
		<description>Zwei verschiedene Meinungen, gut so. Und um die Trennsch&#228;rfe beizubehalten: Beim Sehen eines Filmes geht es mir selten so, dass die Filmbilder das Bild des Filmes in meinem Kopf total bestimmen - insofern lassen die Filmbilder Leerstellen.

Du selbst hast Kluge ins Spiel gebracht mit seiner Aussage, dass das Kino &#228;lter ist und l&#228;nger lebt als wie die Projektoren rattern. Die Bilder, die im Kopf des Zuschauers oder Lesers entstehen, sind angeregt und vielleicht verwandt mit denen, die im Film oder im Buch dargeboten werden. Es geht nicht um Identit&#228;t bei der F&#252;tterung, weder mit Blick auf die Wahrnehmung noch bei den Inhalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei verschiedene Meinungen, gut so. Und um die Trennsch&#228;rfe beizubehalten: Beim Sehen eines Filmes geht es mir selten so, dass die Filmbilder das Bild des Filmes in meinem Kopf total bestimmen &#8211; insofern lassen die Filmbilder Leerstellen.</p>
<p>Du selbst hast Kluge ins Spiel gebracht mit seiner Aussage, dass das Kino &#228;lter ist und l&#228;nger lebt als wie die Projektoren rattern. Die Bilder, die im Kopf des Zuschauers oder Lesers entstehen, sind angeregt und vielleicht verwandt mit denen, die im Film oder im Buch dargeboten werden. Es geht nicht um Identit&#228;t bei der F&#252;tterung, weder mit Blick auf die Wahrnehmung noch bei den Inhalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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