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	<title>Kommentare zu: Alberto Vigevani: &#8220;Sommer am See. Eine Erz&#228;hlung&#8221;</title>
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	<description>Bücher, Bücher</description>
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		<title>Von: Helmut</title>
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		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2008 21:31:28 +0000</pubDate>
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		<description>Am 14.03.08 fragte Thea Dorn in ihrer Sendung &quot;Literatur im Foyer&quot; ihre G&#228;ste, alles Verleger, nach ihrem Lieblingsbuch aus einem fremden Verlag. 
Michael Kr&#252;ger, der Verleger des Hanser Verlages, empfahl mit w&#228;rmsten Worten Vigevanis Buch, das seinerseits ´durchs Raster gefallen´ sei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14.03.08 fragte Thea Dorn in ihrer Sendung &#8220;Literatur im Foyer&#8221; ihre G&#228;ste, alles Verleger, nach ihrem Lieblingsbuch aus einem fremden Verlag.<br />
Michael Kr&#252;ger, der Verleger des Hanser Verlages, empfahl mit w&#228;rmsten Worten Vigevanis Buch, das seinerseits ´durchs Raster gefallen´ sei.</p>
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		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/01/07/alberto-vigevani-sommer-am-see-eine-erzaehlung/comment-page-1/#comment-7092</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 00:29:10 +0000</pubDate>
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		<description>Elias k&#246;nnte passen, das stimmt, an ihn hatte ich im Moment nicht gedacht.
Wir k&#246;nnen es beobachten, auch ob diese Satzkonstruktionen &#252;berdurchschnittlich h&#228;ufig in B&#252;chern auftauchen, die sich mit dem Thema des &#220;bergangs von der Kindheit zur Jugend besch&#228;ftigen. 
Das kann interessant sein, aber f&#252;r eine Interpretation ist es vielleicht nicht zu ergiebig. Oder gibt es noch mehr in dieser Richtung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Elias k&#246;nnte passen, das stimmt, an ihn hatte ich im Moment nicht gedacht.<br />
Wir k&#246;nnen es beobachten, auch ob diese Satzkonstruktionen &#252;berdurchschnittlich h&#228;ufig in B&#252;chern auftauchen, die sich mit dem Thema des &#220;bergangs von der Kindheit zur Jugend besch&#228;ftigen.<br />
Das kann interessant sein, aber f&#252;r eine Interpretation ist es vielleicht nicht zu ergiebig. Oder gibt es noch mehr in dieser Richtung?</p>
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		<title>Von: uwe</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/01/07/alberto-vigevani-sommer-am-see-eine-erzaehlung/comment-page-1/#comment-7091</link>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 17:09:04 +0000</pubDate>
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		<description>ich hatte spontan noch an gilliams &quot;elias&quot; gedacht. auch dort findet sich die beschreibung eines gem&#252;ts- und geisteszustandes, der bisweilen tr&#228;umerisch zwischen illusion und wirklichkeit schwebt und der in konditionals&#228;tzen wie &quot;ihm schien es ...&quot; oder &quot;es war ihm, als ob ...&quot; vergegenw&#228;rtigt wird. der &#252;berhang der phantasie, das vorrecht der suggestion vor den fakten - dies k&#246;nnte man bei beiden figuren, bei elias wie bei giacomco, feststellen und vergleichen. aber wir m&#252;ssen das nicht weiter verfolgen. wenn es uns bei den n&#228;chsten b&#252;chern auffallen sollte, k&#246;nnen wir es ja thematisieren. ich wollte nur die sensibilit&#228;t daf&#252;r sch&#228;rfen. und mir schien die grammatische struktur solcher s&#228;tze aufs beste mit dem unfertigen, in bewegung geratenen bewu&#223;tseinszustand der akteure zu korrespondieren. besonders bei vigevani, der die gef&#252;hlswelt von giacomo auch gl&#228;nzend mit dem metamorphotischen erscheinungsweisen des sees in beziehung setzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich hatte spontan noch an gilliams &#8220;elias&#8221; gedacht. auch dort findet sich die beschreibung eines gem&#252;ts- und geisteszustandes, der bisweilen tr&#228;umerisch zwischen illusion und wirklichkeit schwebt und der in konditionals&#228;tzen wie &#8220;ihm schien es &#8230;&#8221; oder &#8220;es war ihm, als ob &#8230;&#8221; vergegenw&#228;rtigt wird. der &#252;berhang der phantasie, das vorrecht der suggestion vor den fakten &#8211; dies k&#246;nnte man bei beiden figuren, bei elias wie bei giacomco, feststellen und vergleichen. aber wir m&#252;ssen das nicht weiter verfolgen. wenn es uns bei den n&#228;chsten b&#252;chern auffallen sollte, k&#246;nnen wir es ja thematisieren. ich wollte nur die sensibilit&#228;t daf&#252;r sch&#228;rfen. und mir schien die grammatische struktur solcher s&#228;tze aufs beste mit dem unfertigen, in bewegung geratenen bewu&#223;tseinszustand der akteure zu korrespondieren. besonders bei vigevani, der die gef&#252;hlswelt von giacomo auch gl&#228;nzend mit dem metamorphotischen erscheinungsweisen des sees in beziehung setzt.</p>
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		<title>Von: Helmut</title>
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		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 22:17:31 +0000</pubDate>
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		<description>Die Pubert&#228;t mag ein interessantes Thema sein - aber auch auf Dauer und f&#252;r Erwachsene? Haben die eigene Probleme - oder die gleichen? Nach Deiner Beschreibung k&#246;nnte man sich allerdings fragen, ob man da jemals rauskommt. 
Du meinst, die Konditionalkonstruktionen sind auch in anderen B&#252;chern zu finden, gibt´s Beispiele?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pubert&#228;t mag ein interessantes Thema sein &#8211; aber auch auf Dauer und f&#252;r Erwachsene? Haben die eigene Probleme &#8211; oder die gleichen? Nach Deiner Beschreibung k&#246;nnte man sich allerdings fragen, ob man da jemals rauskommt.<br />
Du meinst, die Konditionalkonstruktionen sind auch in anderen B&#252;chern zu finden, gibt´s Beispiele?</p>
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		<title>Von: uwe</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/01/07/alberto-vigevani-sommer-am-see-eine-erzaehlung/comment-page-1/#comment-7089</link>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 17:26:08 +0000</pubDate>
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		<description>an der pubert&#228;t oder allgemeiner der adoleszenz interessiert mich der spezifische charakter einer schwellenzeit: das nicht-mehr-kind-und-noch-nicht-erwachsen-sein und wie diese gem&#252;ts- und gedankenwelt der halbw&#252;chsigen literarisch und sprachlich vergegenw&#228;rtigt wird. 

bei vigevani fielen mir diesbez&#252;glich die vielen konditionalkonstruktionen auf. dies lie&#223;e sich auch bei anderen autoren feststellen. vielleicht entspricht ja das leben im konditional dieser besonderen schwellenzeit zwischen kindheit und jugend bzw. erwachsensein: etwas geht zu ende ohne da&#223; das neue schon wirklich begonnen hat, haltungen werden erprobt, denken einge&#252;bt, sinne erwachen - ein von etwas getrieben-sein, vom dem einem selbst vieles unergr&#252;ndlich bleibt. gerade diesen fragilen bewu&#223;tseinszustand fand ich in vigevanis erz&#228;hlung trefflich beschrieben: das vorsichtige tappen im dunklen der eigenen triebe und gef&#252;hle und wie sich dabei einiges kl&#228;rt, aber vieles auch offen bleibt, und offen bleiben mu&#223;, da die éducation sentimentale in diesem sommer erst begann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>an der pubert&#228;t oder allgemeiner der adoleszenz interessiert mich der spezifische charakter einer schwellenzeit: das nicht-mehr-kind-und-noch-nicht-erwachsen-sein und wie diese gem&#252;ts- und gedankenwelt der halbw&#252;chsigen literarisch und sprachlich vergegenw&#228;rtigt wird. </p>
<p>bei vigevani fielen mir diesbez&#252;glich die vielen konditionalkonstruktionen auf. dies lie&#223;e sich auch bei anderen autoren feststellen. vielleicht entspricht ja das leben im konditional dieser besonderen schwellenzeit zwischen kindheit und jugend bzw. erwachsensein: etwas geht zu ende ohne da&#223; das neue schon wirklich begonnen hat, haltungen werden erprobt, denken einge&#252;bt, sinne erwachen &#8211; ein von etwas getrieben-sein, vom dem einem selbst vieles unergr&#252;ndlich bleibt. gerade diesen fragilen bewu&#223;tseinszustand fand ich in vigevanis erz&#228;hlung trefflich beschrieben: das vorsichtige tappen im dunklen der eigenen triebe und gef&#252;hle und wie sich dabei einiges kl&#228;rt, aber vieles auch offen bleibt, und offen bleiben mu&#223;, da die éducation sentimentale in diesem sommer erst begann.</p>
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		<title>Von: Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/01/07/alberto-vigevani-sommer-am-see-eine-erzaehlung/comment-page-1/#comment-7088</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 21:21:09 +0000</pubDate>
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		<description>Es freut mich immer, wenn das vorgestellte und gelobte Buch gef&#228;llt.
Ja, ich dachte auch, dass man es wieder lesen kann und sich ein St&#252;ck Sommer holen.
Der See - ich danke f&#252;r den Hinweis, ich muss sagen, dass er mir bei der Lekt&#252;re nicht so sehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit ger&#252;ckt ist.
Was interessiert Dich am Thema Pubert&#228;t und wie stellst Du Dir ein am-Thema-bleiben vor?
Eigene Erinnerungen - nat&#252;rlich, mich hat der Text an den Lago Maggiore erinnert; ihn kenne ich, den Comer See nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es freut mich immer, wenn das vorgestellte und gelobte Buch gef&#228;llt.<br />
Ja, ich dachte auch, dass man es wieder lesen kann und sich ein St&#252;ck Sommer holen.<br />
Der See &#8211; ich danke f&#252;r den Hinweis, ich muss sagen, dass er mir bei der Lekt&#252;re nicht so sehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit ger&#252;ckt ist.<br />
Was interessiert Dich am Thema Pubert&#228;t und wie stellst Du Dir ein am-Thema-bleiben vor?<br />
Eigene Erinnerungen &#8211; nat&#252;rlich, mich hat der Text an den Lago Maggiore erinnert; ihn kenne ich, den Comer See nicht.</p>
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		<title>Von: uwe</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/01/07/alberto-vigevani-sommer-am-see-eine-erzaehlung/comment-page-1/#comment-7087</link>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 10:39:49 +0000</pubDate>
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		<description>eine sch&#246;ne erz&#228;hlung.
sprachlich elegant,
atmosph&#228;risch dicht,
thematisch konzentriert und
im ganzen sehr klar komponiert -
ein lesegenu&#223; - und eine trouvaille, f&#252;r die wir dem verlag danken sollten.

das gl&#252;ck einer solchen lekt&#252;re sollte man sich &#246;fter g&#246;nnen d&#252;rfen, vor allem, wie in letzter zeit, an lichtarmen und verregneten wintertagen.

es liest sich wie ein langes prosagedicht &#252;ber den abschied von der kindheit. das transitorische der adoleszenzzeit ist wunderbar eingefangen, der schwellencharakter der halbw&#252;chsigen gef&#252;hls- und triebwelt in bet&#246;rend genauen und doch auch lyrisch anmutenden bildern eingefangen.

du hast das n&#246;tigste dazu gesagt.

neben der zeit fiel mir noch der see als der geheime held der erz&#228;hlung auf, der see und seine wechselnden lichterscheinungen, seine wandelbaren zust&#228;nde, die immer auf die gef&#252;hls- und gedankenwelt des jungen bezogen wird. &#228;hnlich wie bei den unterschiedlichen erfahrungen der zeit, die sich mal dehnt, verlangsamt und mal beschleunigt und verfl&#252;chtigt, wird bei den beschreibungen des sees das motiv des unsicheren, des wechselhaften, uneindeutigen und unbegriffenen variiert und immer wieder neu sprachlich gefa&#223;t. 

sehr gut gezeichnet schien mir auch giocomo, die hauptfigur. mehr f&#252;r die phantasie als f&#252;r die realit&#228;t begabt, ein tr&#228;umer, phantasierer, dem die realit&#228;t oft ins vision&#228;re, suggestive kippt, was ihm zur zuflucht aber eben auch zur ursache dunklen leidens wird. schon der erste satz zeigt die gestimmtheit seines geistes an: giacomo schien es, als h&#228;tten ... - solche konditionalkonstruktionen sind legion in diesem text und sie verweisen auf seine art, das gegenw&#228;rtige durch den irrealis seiner unfertigen, von ihm selbst (noch) unbegriffenen gef&#252;hls- und triebwelt wahrzunehmen. interessant f&#252;r mich w&#228;re hier die frage, inwieweit eine solche geistes- und empfindungsart seinem lebensalter entspricht, der pubert&#228;t eben, diesem schwellenalter des nicht-mehr-und-noch-nicht. k&#246;nnten wir weiterverfolgen. 

hab&#039; dank f&#252;r die empfehlung. ein buch, das man sich immer wieder einmal vornehmen kann, um sich in den bet&#246;renden landschafts- und sommerbeschreibungen zu verlieren: so wie sich in diesen zeit und raum einander &#246;ffnen, k&#246;nnten beim sensitiven leser ungeahnte eigene erinnerungen aufsteigen - erinnerungen an solche sommertage, aber auch an das gef&#252;hlstheater der pubert&#228;t.
lg, uwe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>eine sch&#246;ne erz&#228;hlung.<br />
sprachlich elegant,<br />
atmosph&#228;risch dicht,<br />
thematisch konzentriert und<br />
im ganzen sehr klar komponiert -<br />
ein lesegenu&#223; &#8211; und eine trouvaille, f&#252;r die wir dem verlag danken sollten.</p>
<p>das gl&#252;ck einer solchen lekt&#252;re sollte man sich &#246;fter g&#246;nnen d&#252;rfen, vor allem, wie in letzter zeit, an lichtarmen und verregneten wintertagen.</p>
<p>es liest sich wie ein langes prosagedicht &#252;ber den abschied von der kindheit. das transitorische der adoleszenzzeit ist wunderbar eingefangen, der schwellencharakter der halbw&#252;chsigen gef&#252;hls- und triebwelt in bet&#246;rend genauen und doch auch lyrisch anmutenden bildern eingefangen.</p>
<p>du hast das n&#246;tigste dazu gesagt.</p>
<p>neben der zeit fiel mir noch der see als der geheime held der erz&#228;hlung auf, der see und seine wechselnden lichterscheinungen, seine wandelbaren zust&#228;nde, die immer auf die gef&#252;hls- und gedankenwelt des jungen bezogen wird. &#228;hnlich wie bei den unterschiedlichen erfahrungen der zeit, die sich mal dehnt, verlangsamt und mal beschleunigt und verfl&#252;chtigt, wird bei den beschreibungen des sees das motiv des unsicheren, des wechselhaften, uneindeutigen und unbegriffenen variiert und immer wieder neu sprachlich gefa&#223;t. </p>
<p>sehr gut gezeichnet schien mir auch giocomo, die hauptfigur. mehr f&#252;r die phantasie als f&#252;r die realit&#228;t begabt, ein tr&#228;umer, phantasierer, dem die realit&#228;t oft ins vision&#228;re, suggestive kippt, was ihm zur zuflucht aber eben auch zur ursache dunklen leidens wird. schon der erste satz zeigt die gestimmtheit seines geistes an: giacomo schien es, als h&#228;tten &#8230; &#8211; solche konditionalkonstruktionen sind legion in diesem text und sie verweisen auf seine art, das gegenw&#228;rtige durch den irrealis seiner unfertigen, von ihm selbst (noch) unbegriffenen gef&#252;hls- und triebwelt wahrzunehmen. interessant f&#252;r mich w&#228;re hier die frage, inwieweit eine solche geistes- und empfindungsart seinem lebensalter entspricht, der pubert&#228;t eben, diesem schwellenalter des nicht-mehr-und-noch-nicht. k&#246;nnten wir weiterverfolgen. </p>
<p>hab&#8217; dank f&#252;r die empfehlung. ein buch, das man sich immer wieder einmal vornehmen kann, um sich in den bet&#246;renden landschafts- und sommerbeschreibungen zu verlieren: so wie sich in diesen zeit und raum einander &#246;ffnen, k&#246;nnten beim sensitiven leser ungeahnte eigene erinnerungen aufsteigen &#8211; erinnerungen an solche sommertage, aber auch an das gef&#252;hlstheater der pubert&#228;t.<br />
lg, uwe.</p>
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