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	<title>Kommentare f&#252;r eckfenster</title>
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	<description>Bücher, Bücher</description>
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		<title>Kommentar zu Otto de Kat:  &#8220;Sehnsucht nach Kapstadt&#8221; von Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/05/23/otto-de-kat-sehnsucht-nach-kapstadt/comment-page-1/#comment-7252</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 18:16:59 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r die Stellungnahme - ist immer sch&#246;n eine, noch dazu positive, R&#252;ckmeldung zu bekommen!
De Kat hat in der Tat einen eigent&#252;mlichen, sehr verknappenden Stil, der einem das Gef&#252;hl vermittelt, ein viel l&#228;ngeres Buch gelesen zu haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r die Stellungnahme &#8211; ist immer sch&#246;n eine, noch dazu positive, R&#252;ckmeldung zu bekommen!<br />
De Kat hat in der Tat einen eigent&#252;mlichen, sehr verknappenden Stil, der einem das Gef&#252;hl vermittelt, ein viel l&#228;ngeres Buch gelesen zu haben.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Otto de Kat:  &#8220;Sehnsucht nach Kapstadt&#8221; von Australien-Fan</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2007/05/23/otto-de-kat-sehnsucht-nach-kapstadt/comment-page-1/#comment-7251</link>
		<dc:creator>Australien-Fan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 22:33:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hab das Buch auch gelesen und war begeistert. Der Schreibstil des Autors ist wirklich fesselnd und man hat das Gef&#252;hl hautnah dabei zu sein. Alles ist wie aus Erinnerungen erz&#228;hlt, sehr sch&#246;n.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab das Buch auch gelesen und war begeistert. Der Schreibstil des Autors ist wirklich fesselnd und man hat das Gef&#252;hl hautnah dabei zu sein. Alles ist wie aus Erinnerungen erz&#228;hlt, sehr sch&#246;n.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu L. P. Hartley: &#8220;The Go-Between&#8221; von uwe</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/11/21/l-p-hartley-the-go-between/comment-page-1/#comment-7243</link>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 16:30:16 +0000</pubDate>
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		<description>Mit den beiden ineinander verschlungenen nackten K&#246;rpern sieht er auch die Macht der die Klassengrenzen und der Verhaltensnormen sprengenden Leidenschaft. Er selbst schwankt ja noch: Weder stimmt er uneingeschr&#228;nkt den Regeln noch ihrer Aufhebung zu - das ist sehr sch&#246;n an seinen uneindeutigen Empfindungen w&#228;hrend des Cricket-Matches abzulesen.

Die N&#228;he zur Stilbl&#252;te war mir auch aufgefallen, deshalb meine Erl&#228;uterungen.

Der &#228;lter gewordene Leo ist doch der Erz&#228;hler. Er wird durch den Tagebuchfund gezwungen, sich den Ereignissen dieses Sommers mittels einer weit aushohlenden Erinnerungs- und Schreibbewegung zu stellen. Das Ergebnis liegt als Buch vor uns. Es ist der alte Leo, der sein zw&#246;lfj&#228;hriges Ich, die Szenerie, die Menschen, die Erlebnisse und ihre Folgen f&#252;r ihn, sprachlich heraufbeschw&#246;rt - nicht zuletzt um sich von ihrer traumatischen Wirkung zu befreien oder zumindest unter diese Vergangenheit einen &quot;Schlu&#223;strich&quot; zu ziehen. (S.376) Ob dies gelingt, bleibt bis zuletzt offen.

Die anti-traumatische, d.h. die beruhigende und vers&#246;hnende Wirkung der &quot;Suche nach Tatsachen&quot; (S. 382) wird von Leo selbst angesprochen. Die Fakten wirken wie &quot;Balsam auf (seine) wunde Seele&quot; (S. 380), und je mehr Fakten er zu der &quot;Episode auf Schlo&#223; Brandham&quot; zusammentr&#228;gt, desto geringer wird ihr Schrecken: &quot;Indem ich die T&#252;r aufstie&#223; und das Licht der objektiven Betrachtung eindringen lie&#223;, zerfielen die Mumien zu Staub.&quot; (S. 382) Ein wenig mehr N&#252;chternheit und die tragische Fallh&#246;he w&#228;re wahrscheinlich geringer gewesen. Diese jedoch war ihm nicht gegeben. Er war anders disponiert, und gerade diese Disposition macht ihn, wie ich finde, zu einem interessanten Charakter. 

Aber du hast das Buch nicht zur Hand, kannst also meine Lesart nicht &#252;berpr&#252;fen. Vielleicht k&#246;nnen wir uns sp&#228;ter, wenn dir das Buch vorliegt, noch einmal kurzschlie&#223;en. Aber wir k&#246;nnen auch unsere en détail unterschiedlich gewichteten Lesarten nebeneinander stehen lassen. En gros sind wir uns ja einig gewesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den beiden ineinander verschlungenen nackten K&#246;rpern sieht er auch die Macht der die Klassengrenzen und der Verhaltensnormen sprengenden Leidenschaft. Er selbst schwankt ja noch: Weder stimmt er uneingeschr&#228;nkt den Regeln noch ihrer Aufhebung zu &#8211; das ist sehr sch&#246;n an seinen uneindeutigen Empfindungen w&#228;hrend des Cricket-Matches abzulesen.</p>
<p>Die N&#228;he zur Stilbl&#252;te war mir auch aufgefallen, deshalb meine Erl&#228;uterungen.</p>
<p>Der &#228;lter gewordene Leo ist doch der Erz&#228;hler. Er wird durch den Tagebuchfund gezwungen, sich den Ereignissen dieses Sommers mittels einer weit aushohlenden Erinnerungs- und Schreibbewegung zu stellen. Das Ergebnis liegt als Buch vor uns. Es ist der alte Leo, der sein zw&#246;lfj&#228;hriges Ich, die Szenerie, die Menschen, die Erlebnisse und ihre Folgen f&#252;r ihn, sprachlich heraufbeschw&#246;rt &#8211; nicht zuletzt um sich von ihrer traumatischen Wirkung zu befreien oder zumindest unter diese Vergangenheit einen &#8220;Schlu&#223;strich&#8221; zu ziehen. (S.376) Ob dies gelingt, bleibt bis zuletzt offen.</p>
<p>Die anti-traumatische, d.h. die beruhigende und vers&#246;hnende Wirkung der &#8220;Suche nach Tatsachen&#8221; (S. 382) wird von Leo selbst angesprochen. Die Fakten wirken wie &#8220;Balsam auf (seine) wunde Seele&#8221; (S. 380), und je mehr Fakten er zu der &#8220;Episode auf Schlo&#223; Brandham&#8221; zusammentr&#228;gt, desto geringer wird ihr Schrecken: &#8220;Indem ich die T&#252;r aufstie&#223; und das Licht der objektiven Betrachtung eindringen lie&#223;, zerfielen die Mumien zu Staub.&#8221; (S. 382) Ein wenig mehr N&#252;chternheit und die tragische Fallh&#246;he w&#228;re wahrscheinlich geringer gewesen. Diese jedoch war ihm nicht gegeben. Er war anders disponiert, und gerade diese Disposition macht ihn, wie ich finde, zu einem interessanten Charakter. </p>
<p>Aber du hast das Buch nicht zur Hand, kannst also meine Lesart nicht &#252;berpr&#252;fen. Vielleicht k&#246;nnen wir uns sp&#228;ter, wenn dir das Buch vorliegt, noch einmal kurzschlie&#223;en. Aber wir k&#246;nnen auch unsere en détail unterschiedlich gewichteten Lesarten nebeneinander stehen lassen. En gros sind wir uns ja einig gewesen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu L. P. Hartley: &#8220;The Go-Between&#8221; von Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/11/21/l-p-hartley-the-go-between/comment-page-1/#comment-7242</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 21:41:39 +0000</pubDate>
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		<description>Die Sonne, der Glutkern, ja, nur wollte ich zwischen Trieb und Liebe differenzieren.
Und wenn die Sehnsucht auf die Erf&#252;llung reiner Nacktheit steht - woher dann dre Schock als er diese sieht?
Worauf die Formulierung mit dem nackten Trieb anspielte, hab ich nat&#252;rlich verstanden, mir ging es um die N&#228;he zur Stilbl&#252;te.
Leo ist f&#252;r die Phantasiet&#228;tigkeit etc. zust&#228;ndig - oder der Erz&#228;hler?
Die These, dass ein n&#252;chternerer ´Held´ nicht traumatisch geworden w&#228;re, ist gewagt.
Hatte er ein bewu&#223;tes ´Projekt´?
Ich habe das buch zur Zeit leider nicht zur Hand, vielleicht m&#252;sste ich nochmal reingucken, um zu antworten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonne, der Glutkern, ja, nur wollte ich zwischen Trieb und Liebe differenzieren.<br />
Und wenn die Sehnsucht auf die Erf&#252;llung reiner Nacktheit steht &#8211; woher dann dre Schock als er diese sieht?<br />
Worauf die Formulierung mit dem nackten Trieb anspielte, hab ich nat&#252;rlich verstanden, mir ging es um die N&#228;he zur Stilbl&#252;te.<br />
Leo ist f&#252;r die Phantasiet&#228;tigkeit etc. zust&#228;ndig &#8211; oder der Erz&#228;hler?<br />
Die These, dass ein n&#252;chternerer ´Held´ nicht traumatisch geworden w&#228;re, ist gewagt.<br />
Hatte er ein bewu&#223;tes ´Projekt´?<br />
Ich habe das buch zur Zeit leider nicht zur Hand, vielleicht m&#252;sste ich nochmal reingucken, um zu antworten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu L. P. Hartley: &#8220;The Go-Between&#8221; von uwe</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/11/21/l-p-hartley-the-go-between/comment-page-1/#comment-7239</link>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 17:46:28 +0000</pubDate>
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		<description>Sonne: da gibst du selbst schon die Antworten. Es ist die &quot;Hitze&quot;, mit deren Hilfe er sich verwandelt. Er sehnt sich nach einer fast k&#246;rperlichen &quot;Vereinigung mit dem Sommer&quot;, will ins &quot;Herz der Hitze&quot; vordringen, letztlich also &quot;unverh&#252;llt der Natur gegen&#252;berstehen&quot;: Die Sonne und mit ihr die Hitze stehen f&#252;r seine &quot;Sehnsucht nach Erf&#252;llung in reiner Nacktheit&quot;. (83-84) Im &#252;bertragen Sinne wird an verschiedenen Stellen dann vom &quot;Glutkern&quot; (338) gesprochen, und gemeint ist die Macht und Anziehungskraft der sexuellen Begierde und der Liebe, der sich der &quot;gr&#252;ne Junge&quot; ausgesetzt f&#252;hlt.
Die Formulierung &quot;Anblick des nackten Triebes&quot; spielt auf das nackte Liebespaar Ted und Marian an, dass von Leo und Mrs. Maudsley beim Koitus &#252;berrascht wird. (375) Danach bricht Leo dann zusammen und kann sich lange an nichts erinnern. 
Und dass ich bei Leo eine &#252;berschw&#228;ngliche Phantasiet&#228;tigkeit erkenne ist nicht nur einer pers&#246;nlichen Lesart geschuldet. Ich denke vielmehr, dass gerade diese &quot;idealistische&quot; Seite seines Charakters, die die Welt der Tatsachen oft zum Stoff seiner Tr&#228;ume und Sehns&#252;chte umwandelt, dass gerade diese gewisserma&#223;en redigierende T&#228;tigkeit seiner Phantasie ein zentrales Thema dieses Romans ist - neben der Ungeheuerlichkeit der standes- und klassen&#252;bergreifenden Liebesgeschichte und dem Thema der sexuellen Initiation. Denn es ist gerade seine &#252;beraufmerksame und zugleich unschuldige Beobachtungs- und Interpretationsgabe, die f&#252;r die sinnliche Detailf&#252;lle und pr&#228;zisen psychologischen Beschreibungen und damit f&#252;r die nostalgische Beschw&#246;rung einer verlorenen Welt verantwortlich ist. Aufgrund dieser schwelgerischen Vorstellungskraft entsteht erst die dramatische Fallh&#246;he in der Entwicklung seines Charakters und seiner Gef&#252;hlswelt. Ein wenig mehr Sachlichkeit, N&#252;chternheit oder &quot;objektive Betrachtung&quot; (382) und das Trauma w&#228;re wahrscheinlich ausgeblieben. Aber er war eben anders disponiert. Deshalb abschlie&#223;end meine Frage: Ist es wirklich nur das Scheitern seiner ersten Liebe und das Drama der (f&#252;r immer) verletzten Gef&#252;hle oder ist es nicht auch das Scheitern seines Projekts, ein anderer Mensch zu werden und seinen Phantasien Wirklichkeit zu verschaffen? Dar&#252;ber k&#246;nnten wir uns noch einmal verst&#228;ndigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sonne: da gibst du selbst schon die Antworten. Es ist die &#8220;Hitze&#8221;, mit deren Hilfe er sich verwandelt. Er sehnt sich nach einer fast k&#246;rperlichen &#8220;Vereinigung mit dem Sommer&#8221;, will ins &#8220;Herz der Hitze&#8221; vordringen, letztlich also &#8220;unverh&#252;llt der Natur gegen&#252;berstehen&#8221;: Die Sonne und mit ihr die Hitze stehen f&#252;r seine &#8220;Sehnsucht nach Erf&#252;llung in reiner Nacktheit&#8221;. (83-84) Im &#252;bertragen Sinne wird an verschiedenen Stellen dann vom &#8220;Glutkern&#8221; (338) gesprochen, und gemeint ist die Macht und Anziehungskraft der sexuellen Begierde und der Liebe, der sich der &#8220;gr&#252;ne Junge&#8221; ausgesetzt f&#252;hlt.<br />
Die Formulierung &#8220;Anblick des nackten Triebes&#8221; spielt auf das nackte Liebespaar Ted und Marian an, dass von Leo und Mrs. Maudsley beim Koitus &#252;berrascht wird. (375) Danach bricht Leo dann zusammen und kann sich lange an nichts erinnern.<br />
Und dass ich bei Leo eine &#252;berschw&#228;ngliche Phantasiet&#228;tigkeit erkenne ist nicht nur einer pers&#246;nlichen Lesart geschuldet. Ich denke vielmehr, dass gerade diese &#8220;idealistische&#8221; Seite seines Charakters, die die Welt der Tatsachen oft zum Stoff seiner Tr&#228;ume und Sehns&#252;chte umwandelt, dass gerade diese gewisserma&#223;en redigierende T&#228;tigkeit seiner Phantasie ein zentrales Thema dieses Romans ist &#8211; neben der Ungeheuerlichkeit der standes- und klassen&#252;bergreifenden Liebesgeschichte und dem Thema der sexuellen Initiation. Denn es ist gerade seine &#252;beraufmerksame und zugleich unschuldige Beobachtungs- und Interpretationsgabe, die f&#252;r die sinnliche Detailf&#252;lle und pr&#228;zisen psychologischen Beschreibungen und damit f&#252;r die nostalgische Beschw&#246;rung einer verlorenen Welt verantwortlich ist. Aufgrund dieser schwelgerischen Vorstellungskraft entsteht erst die dramatische Fallh&#246;he in der Entwicklung seines Charakters und seiner Gef&#252;hlswelt. Ein wenig mehr Sachlichkeit, N&#252;chternheit oder &#8220;objektive Betrachtung&#8221; (382) und das Trauma w&#228;re wahrscheinlich ausgeblieben. Aber er war eben anders disponiert. Deshalb abschlie&#223;end meine Frage: Ist es wirklich nur das Scheitern seiner ersten Liebe und das Drama der (f&#252;r immer) verletzten Gef&#252;hle oder ist es nicht auch das Scheitern seines Projekts, ein anderer Mensch zu werden und seinen Phantasien Wirklichkeit zu verschaffen? Dar&#252;ber k&#246;nnten wir uns noch einmal verst&#228;ndigen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu L. P. Hartley: &#8220;The Go-Between&#8221; von Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/11/21/l-p-hartley-the-go-between/comment-page-1/#comment-7238</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 21:41:13 +0000</pubDate>
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		<description>Deinem vorletzten Kommentar war ich n&#228;her.
Ich denke seine Boteng&#228;nge WAREN Liebesdienste. Aber er wusste es vielleicht selbst nicht. Leo war verliebt, sicher zum ersten Mal. Und so reibt er sich an der Virilit&#228;t von Marians Liebhaber. Aber wieso der Sonne zu nah? - Und was w&#228;re denn die Sonne? Die Liebe? Der Sex? Der Trieb?  (&quot;Anblick des nackten Triebes&quot; ist eine etwas ulkige Formulierung) 
Einen &#220;berschwang an Phantasie sehe ich bei Leo eigentlich nicht - sondern eher eine zumal dem Alter angemessene, normale Phantasiet&#228;tigkeit. Nat&#252;rlich habe ich schon verstanden, dass da eine ganz pers&#246;nliche Lekt&#252;revariante eine Rolle spielt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deinem vorletzten Kommentar war ich n&#228;her.<br />
Ich denke seine Boteng&#228;nge WAREN Liebesdienste. Aber er wusste es vielleicht selbst nicht. Leo war verliebt, sicher zum ersten Mal. Und so reibt er sich an der Virilit&#228;t von Marians Liebhaber. Aber wieso der Sonne zu nah? &#8211; Und was w&#228;re denn die Sonne? Die Liebe? Der Sex? Der Trieb?  (&#8221;Anblick des nackten Triebes&#8221; ist eine etwas ulkige Formulierung)<br />
Einen &#220;berschwang an Phantasie sehe ich bei Leo eigentlich nicht &#8211; sondern eher eine zumal dem Alter angemessene, normale Phantasiet&#228;tigkeit. Nat&#252;rlich habe ich schon verstanden, dass da eine ganz pers&#246;nliche Lekt&#252;revariante eine Rolle spielt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lesung von Peter Bichsel in Marburg am 7.12.2008 von uwe</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/12/08/lesung-von-peter-bichsel-in-marburg-am-7122008/comment-page-1/#comment-7237</link>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 17:17:50 +0000</pubDate>
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		<description>Gegenfrage: W&#252;rde uns denn das Lesen als Welt- und Selbstkritik gen&#252;gen? Wo bliebe da die Lust?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gegenfrage: W&#252;rde uns denn das Lesen als Welt- und Selbstkritik gen&#252;gen? Wo bliebe da die Lust?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lesung von Peter Bichsel in Marburg am 7.12.2008 von Helmut</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/12/08/lesung-von-peter-bichsel-in-marburg-am-7122008/comment-page-1/#comment-7236</link>
		<dc:creator>Helmut</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 16:21:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/12/08/lesung-von-peter-bichsel-in-marburg-am-7122008/#comment-7236</guid>
		<description>&lt;p&gt;Das Lesen selbst? - Die Reinheit des Lesens? Ja gibt´s denn das Lesen ohne den Leser und sein Leben?&lt;br /&gt;
Sicher, um Resultate im trockenen Sinn geht es nicht. Aber um Interferenzen, Einfl&#252;sse, Wirkungen.&lt;br /&gt;
Und was, wenn es wirkungslos w&#228;re? Blo&#223; [selbst]best&#228;tigend, das Lesen?&lt;br /&gt;
Nix Kritik, nix Subversion?&lt;br /&gt;
Eitel Wohlgefallen im Zustand des partiell lebensabseitigen Lesens? Klar, nicht &#252;bel, nicht schlecht - aber bei Licht besehen: Gen&#252;gt uns das? Ein St&#252;ckel gedruckte kleine Weltflucht?&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lesen selbst? &#8211; Die Reinheit des Lesens? Ja gibt´s denn das Lesen ohne den Leser und sein Leben?<br />
Sicher, um Resultate im trockenen Sinn geht es nicht. Aber um Interferenzen, Einfl&#252;sse, Wirkungen.<br />
Und was, wenn es wirkungslos w&#228;re? Blo&#223; [selbst]best&#228;tigend, das Lesen?<br />
Nix Kritik, nix Subversion?<br />
Eitel Wohlgefallen im Zustand des partiell lebensabseitigen Lesens? Klar, nicht &#252;bel, nicht schlecht &#8211; aber bei Licht besehen: Gen&#252;gt uns das? Ein St&#252;ckel gedruckte kleine Weltflucht?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu „Verris Pamphlet gegen die Folter“ von andreas nohl</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2006/02/10/verris-pamphlet-gegen-die-folter/comment-page-1/#comment-7235</link>
		<dc:creator>andreas nohl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 15:25:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eckfenster.de/wordpress/?p=47#comment-7235</guid>
		<description>der Augsburger Satyr ist zu bestellen unter der mail-adresse:

augsburgersatyr@googlemail.com

die nr. 2 (veri) ist allerdings l&#228;ngst vergriffen. im dezember 2009 erscheint  die nr. 9 ein weihnachtsheft.
beste (leider versp&#228;tete) gr&#252;&#223;e
andreas nohl</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>der Augsburger Satyr ist zu bestellen unter der mail-adresse:</p>
<p><a href="mailto:augsburgersatyr@googlemail.com">augsburgersatyr@googlemail.com</a></p>
<p>die nr. 2 (veri) ist allerdings l&#228;ngst vergriffen. im dezember 2009 erscheint  die nr. 9 ein weihnachtsheft.<br />
beste (leider versp&#228;tete) gr&#252;&#223;e<br />
andreas nohl</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lesung von Peter Bichsel in Marburg am 7.12.2008 von uwe</title>
		<link>http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/12/08/lesung-von-peter-bichsel-in-marburg-am-7122008/comment-page-1/#comment-7234</link>
		<dc:creator>uwe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 18:46:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.eckfenster.de/wordpress/2008/12/08/lesung-von-peter-bichsel-in-marburg-am-7122008/#comment-7234</guid>
		<description>Vielleicht sollten wir nicht nach Resultaten fragen, sondern den Zustand, das Lesen selbst, schon als Gewinn verbuchen. Vielleicht liegt der Nutzen des Lesens vor allem auch darin, dass es uns eine bestimmte Form des Seins und des Umgangs mit (Lebens-)Zeit erm&#246;glicht. Aber wem sage ich das?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sollten wir nicht nach Resultaten fragen, sondern den Zustand, das Lesen selbst, schon als Gewinn verbuchen. Vielleicht liegt der Nutzen des Lesens vor allem auch darin, dass es uns eine bestimmte Form des Seins und des Umgangs mit (Lebens-)Zeit erm&#246;glicht. Aber wem sage ich das?!</p>
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	</item>
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